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Businessweek-Ranking: London auf Platz 1

Von am 6. Dezember 2016
London Business School London Business School

Das US-Magazin Businessweek hat sein Ranking zu den internationalen Schulen veröffentlicht. An der Spitze stehen die London Business School, INSEAD und die Oxford Said Business School. Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 13 , die Mannheim Business School landet auf Platz 20.

Die besten internationalen MBA-Programme gibt es an der London Business School, INSEAD und an der Oxford Said Business School – zumindest wenn man dem Ranking von Businessweek glaubt. Neben den besten US-Schulen bewertet das US-Magazin jeweils separat die 31 besten internationalen Schulen.

Auf Platz 4 folgt die Cambridge Judge Business School. Auf den Plätzen 5 und 6 liegen die beiden spanischen Schulen IESE und IE. Das IMD erreicht Rang 7 und die SDA Bocconi School of Management Platz 8 und konnte sich damit um vier Plätze verbessern.

Die kanadische Richard Ivey Business School an der University of Western Ontario, die in beiden letzten Rankings jeweils auf Platz 1 stand, stürzt um neun Plätze auf Rang 10 ab. Bemerkenswert ist, dass alle kanadischen Schulen einen erheblichen Absturz hinlegen. Die Smith
 School of Business an der Queen’s University steigt von Platz 9 auf 18 ab, die Rotman School of Management von Platz 18 auf Platz 23 und die Desautels Faculty of Management an der McGill University von Platz 16 auf 25.

Die beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 13 (Vorjahr Platz 15). Die Mannheim Business School erreicht Platz 20 (im Vorjahr Platz 17). Die Universität St.Gallen liegt auf Rang 16 (im Vorjahr Rang 14)

Neueinsteiger sind die Hult Business School (Platz 17), die Warwick Business School (Platz 22) und die Alberta School of Business auf Platz 30.

Ursache für die teils gravierenden und nicht nachvollziehbaren Veränderungen dürfte auch sein, dass Businessweek in den letzten vier Jahren dreimal seine Methodologie im Ranking erheblich verändert hat. Derzeit entfallen 35 Prozent der Bewertung auf die Angaben von MBA-Arbeitgebern. 30 Prozent zählt die Bewertung durch Alumni (Gehaltszuwachs, Jobzufriedenheit, Bewertung ihrer MBA-Erfahrung) und 15 Prozent stammen von den aktuellen Absolventen. Für das gesamte Ranking inklusive US-Schulen wurden die Daten von mehr als 1.000 Recruitern, 15.000 Alumni und 9.000 aktuellen Absolventen ausgewertet.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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