Businessweek rankt europäische Schulen

Von am 7. Oktober 2021
Businessweek Schwertfeger

Das US-Magazin Bloomberg Businessweek hat 23 europäische Schulen gerankt. Auf Platz 1 landet erneut das IMD in Lausanne. Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 12.

Bereits seit 2019 gibt es beim US-Magazin Bloomberg Businessweek mehrere Rankingslisten: eine für die US-Schulen und je eine Liste für Kanada, Asien-Pazifik und Europa. Bei letzterer wurden diesmal 23 europäische Schulen gerankt.

Auf Platz 1 liegt – wie bereits 2019 – das IMD in Lausanne, gefolgt von der spanischen IESE Business School in Barcelona, der italienischen SDA Bocconi School of Management, INSEAD und der London Business School. Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 12 (2019 war es Platz15). Die Mannheim Business School liegt auf Platz 16 (2019 war es Platz 10)

In den USA hat sich auf den ersten vier Plätzen nichts verändert: Auf Platz 1 steht die Stanford Graduate School of Business, gefolgt von der Tuck School of Business am Dartmouth College, der Harvard Business School und der Chicago Booth School of Business. Auf Platz 5 landet die Kellogg School of Management, die sich damit um fünf Plätze verbessert.

Dagegen hat sich die Wharton School um drei Plätze auf Rang neun verschlechtert. Den Platz teilt sie sich mit der Darden School of Business an der University of Virgina.

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Nicht mehr unter den Top 25 ist die Kenan-Flagler Business School an der University of North Carolina, die von Platz 18 auf Platz 33 verschlechterte. Dagegen stieg die Howard University um 22 Plätze auf Rang 23 auf.

In Kanada werden nur fünf Schulen gelistet: Queen University, HEC Montreal, die Ted Rogers School of Management an der Ryerson University, die Desautels Faculty of Management an der McGill University und die John Molson School of Business an der Concordia University.

In Asien-Pazifik umfasst die Liste von Businessweek sieben Schulen: die CEIBS in Shanghai, die Hong Kong University of Science & Technology, die National University of Singapore, die Indian School of Business, das Indian Institute of Management in Bangalore und das MBA Centre an der Shanghai University.

Die Platzierung der besten MBA-Programme basiert auf einer komplexen Methodologie mit vier Indices, die sich wiederum aus mehreren Kriterien zusammensetzen und unterschiedlich gewichtet werden: Compensation Index, Networking Index, Learning Index und Entrepreneurship Index. Bei den US-Schulen wird in diesem Jahr zudem noch der Diversity Index als fünfter Index herangezogen.

Bei jeder Schule sind die vier bzw. fünf Index-Werte separat aufgelistet. Alle Angaben einer Schule lassen sich mit einzelnen anderen Schulen vergleichen. Das interaktive Ranking erlaubt es dabei, sehr gezielt nach bestimmten Kriterien zu suchen.

So erreicht das IMD einen Gesamtwert von 100 und liegt bei Compensation mit 99,8 auf Platz 2 in Europa, bei Learning und bei Networking auf Platz 4 und bei Entrepreneurship auf Platz 8. INSEAD kommt auf einen Gesamtwert von 86,8 und ist Nummer 1 beim Networking. Den ersten Platz bei Compensation belegt die SDA Bocconi School of Management.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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