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WHU bekommt HR Innovation Award

Von am 25. Oktober 2016
WHU

Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist mit ihrem General Management Plus Programm für Führungskräfte mit dem „HR Innovation Award“ ausgezeichnet worden. Der Award wurde erstmalig auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln an Unternehmen verliehen.

Globalisierung, Digitalisierung und die schnelllebige Wirtschaft erfordern neue innovative Lösungen bei der Entwicklung und Weiterbildung von Führungskräften. Bei der diesjährigen Messe „Zukunft Personal“ in Köln wurde daher erstmalig der „HR Innovation Award“ verliehen, die mit besonders innovativen Produkten oder Dienstleistungen einen Beitrag für die HR-Branche leisten.

Dabei wurde das Weiterbildungsprogramm General Management Plus, das vom Bereich Executive Education der WHU angeboten wird, in der Kategorie Weiterbildung und E-Learning als Sieger gekürt. Es ist das erste Mal, dass eine Business School im Rahmen der größten deutschen Personalmesse ausgezeichnet wurde, wo sich vor allem nicht-akademische Weiterbildungsanbieter präsentieren.

Das General Management Plus Program (GMP+) zeichnet sich durch seine Kombination von der Vermittlung theoretischer betriebswissenschaftlicher Kenntnisse und der unmittelbaren praktischen Anwendung des Erlernten aus. Das sechsmonatige, berufsbegleitende Programm gibt es seit 2013. Ziel ist es, Talente der mittleren Managementebene gezielt auf die Herausforderungen internationaler Projekte und neuer Märkte vorbereiten. Dabei kooperiert die WHU mit dem von dem WHU-Alumnus Carsten Rübsaamen gegründeten Social-Business Bookbridge, das Bildungszentren in Entwicklungsländern aufbaut und Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt, um Manager für globale Zusammenhänge und die Auswirkungen von Unternehmen auf die Gesellschaft zu sensibilisieren.

Das Programm umfasst insgesamt fünf Module mit 18 Präsenztagen. Zweimal vier Tage verbringen die Teilnehmer dabei auf dem WHU Campus in Düsseldorf. Dazu kommt ein Tag in der virtuellen Klasse. Gleichzeitig arbeiten sie zusammen mit Mitarbeitern vor Ort an einem Social-Business-Projekt für ein Lernzentrum in einem Entwicklungsland. Durch die Verwendung einer virtuellen Projektmanagement-Plattform und durch virtuelle Meetings mit Kontaktpersonen vor Ort entsteht ein interkulturell geprägtes, interdisziplinäres Arbeitsumfeld.

Acht Tage verbringen sie dann selbst vor Ort und setzen das Projekt um. Bisher waren die Teilnehmer in Kambodscha und Sri Lanka. Im nächsten Jahr ist es die Mongolei. Den Abschluss bildet ein eineinhalbtägiges „Wrap-up“ in Düsseldorf.

Derzeit gibt es zwölf Teilnehmer, unter anderem aus der Türkei, Israel, Spanien und Rumänien. Die Altersgruppe liegt zwischen Anfang 30 bis Ende 40. Rund zwei Drittel werden von ihrem Arbeitgeber finanziell unterstützt. Die Kosten liegen bei 13.500 Euro plus Reisekosten.

Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Die 1984 gegründete Hochschule gehört zu den renommiertesten deutschen Business Schools und bietet neben einem Vollzeit- und einem Part-time MBA auch den Kellogg-WHU Executive MBA zusammen mit der Kellogg School of Management an, der im letzten Ranking der Financial Times auf Platz 26 weltweit kam. Seit 2012 hat die WHU neben ihrem Hauptcampus in Vallendar auch einen Campus in Düsseldorf, wo vor allem die Executive Education Programme stattfinden.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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