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FT-Ranking: Stanford führt in der Finanzbranche

By on 8. Mai 2017
Börse in der Wall Street von außen Wall Street in New York

Wer Karriere in der Finanzbranche machen will, sollte seinen MBA am besten an der Stanford Graduate School of Business machen. Das will zumindest die Financial Times beim Recycling ihrer Daten aus dem Global MBA Ranking herausgefunden haben.

27 Prozent der Stanford-Alumni arbeiten im Finanzbereich und bekommen mit durchschnittlich 266.000 Dollar das höchste Gehalt unter den 50 Topschulen des Global MBA Rankings der Financial Times (FT). Das entspricht einem durchschnittlichen Anstieg von 104 Prozent im Vergleich zu dem, was sie vor dem Studium verdienten. An zweiter Stelle steht die Harvard Business School mit 232.000 Dollar und einer Gehaltsteigerung von 113 Prozent.

Das zeigt eine neue Rangliste, die die Financial Times aus den vorhandenen Daten ihres Global MBA Rankings zusammengestellt hat. Berücksichtigt wurden alle Schulen, bei denen mehr als zehn Alumni in der Finanzbranche den Fragebogen beantwortet haben. Die Programme wurden anhand von 13 Kriterien, inklusive Gehalt und Gehaltssteigerung sowie Karrierefortschritt ausgewertet. Aber auch die Forschung, der gesamte Anteil der Alumni in der Finanzbranche sowie der Anteil der Absolventen, die bereits vor dem MBA-Studium im Finanzbereich gearbeitet haben, wurden berücksichtigt.

Neben den USA scheint sich – zumindest laut FT-Ranking – eine Finanzkarriere vor allem in Großbritannien zu lohnen. So steht die Cambridge Judge Business School als beste europäische Schule auf Platz 3 mit 209.000 Dollar und einer durchschnittlichen Gehaltsteigerung von sogar 126 Prozent. Weitere, gut platzierte europäische Schulen sind INSEAD (Platz 6), Oxford Said Business School (Platz 8) und London Business School (Platz 11). Platz 18 belegt die SDA Bocconi School of Management in Mailand.

Beim Kriterium Karrierefortschritt gibt es eine andere Reihenfolge. Platz 1 belegt Stanford, gefolgt von der Oxford Said Business School und der London Business School.

Insgesamt dominieren unter den Top 50 die US-Schulen mit 27 Plätzen, gefolgt von Großbritannien mit sechs Schulen und China mit vier Schulen. Eine deutsche Schule ist nicht dabei.

Die Finanzbranche gilt als eine der beliebtesten Branchen für MBA-Absolventen – nicht zuletzt aufgrund der hohen Gehälter. Insgesamt arbeiten laut FT 27 Prozent der Absolventen der Top-50-Schulen im Global MBA Ranking, die ihren Abschluss 2013 gemacht haben, in der Finanzbranche.

 

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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