Stanford mit Bewerber-Rekord • MBA Journal - NEWS über Business Schools und Executive Education

Stanford mit Bewerber-Rekord

Von am 24. Oktober 2017
Stanford-Campus Stanford Campus von Stanford

An der Stanford Graduate School of Business haben sich in diesem Jahr 8.173 Kandidaten und damit mehr als je zuvor für die 418 MBA-Studienplätze beworben. Damit bleibt die MBA-Schmiede die Schule mit der strengsten Auswahl.

Wer einen der begehrten Studienplätze ergattern will, steht daher im harten Wettbewerb. Denn bei 8.173 Kandidaten kommen 19,6 Bewerber auf einen Studienplatz. Damit bleibt Stanford mit einer Zulassungsquote von sechs Prozent die Schule mit der strengsten Auswahl (lediglich an den Indian Institutes of Management (IIM) in Indien gibt es noch mehr Bewerber um die Studienplätze). Der durchschnittliche Punktwert im Zulassungstest GMAT bleibt wie im Vorjahr bei 737, wobei die Spanne von 610 bis 790 reicht.

40 Prozent der Bewerber sind Frauen. 41 Prozent sind international Kandidaten, wobei der Pass zählt, also auch Bewerber mitzählen, die in den USA leben oder zwei Staatsangehörigkleiten haben. Sie kommen aus 61 Ländern (inclusive USA).

Ihren ersten Studienabschluss hat die Mehrheit mit 44 Prozent im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften gemacht. 37 Prozent haben einen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Background und nur 19 Prozent einen Abschluss in Wirtschaft.

Was ihre Berufserfahrung angeht, kommen mit 21 Prozent am meisten aus dem Investmentmanagement und Private Equity, 19 Prozent waren im Consulting und 15 Prozent im Technologiesektor tätig.

Die Stanford Graduate School of Business gehört weltweit zu den Topschulen und ist regelmäßig auf den Spitzenplätzen der Rankings vertreten. Die Studiengebühren für das zweijährige Vollzeit-Studium liegen bei 137.736 Dollar.

Der Bewerber-Rekord in Stanford zeigt, dass sich der US-Markt immer mehr spaltet. Während die Topschulen mehr Bewerber verzeichnen, stellen andere Schulen – wie vor kurzem das Tippie College – ihr zweijähriges MBA-Vollzeit-Programm aufgrund sinkender Nachfrage ein und fokussieren sich stärker auf berufsbegleitende Studiengänge.

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Kommentar verfassen