GMAT: Europäer zahlen mehr • MBA Journal

GMAT: Europäer zahlen mehr

Von am 20. Mai 2019
GMAT GMAT Testraum

Der Zulassungstest GMAT wird teurer und kostet nun 285 Dollar – allerdings nur in Europa, wo die Zahl der Teilnehmer in den beiden letzten Jahren von 31 auf 40 Prozent gestiegen ist.

Wer den GMAT in Europa absolviert, muss künftig 35 Dollar mehr zahlen. Der Test kostet nun 285 Dollar. Gleichzeitig gab Graduate Management Admission Council, das den Test verwaltet bekannt, dass die Teilnehmer aus Europa künftig auch in Euro oder britischen Pfund zahlen können (250 Euro oder 225 Pfund) und man die Kosten für Stornierung oder kurzfristige Änderungen des Teilnahmedatums lockern wolle.

Europa sei ein sehr aktiver Markt für Managementausbildung und man erwarte, dass die Option in lokaler Währung zahlen zu können und eine bessere Stornierungs- und Änderungsregelung den Testteilnehmern mehr Bequemlichkeit bietet, sagte Vineet Chhabra, zuständig für den Test bei GMAC gegenüber dem MBA-Portal Poets & Quants.

Die Preiserhöhung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der GMAT zunehmend Konkurrenz durch das Graduate Record Exam (GRE) bekommt, das immer mehr Business Schools als Alternative zum GMAT akzeptieren. In den meisten Ländern kostet der GRE nur 205 Dollar.

Der Graduate Management Admission Test (GMAT) gilt weltweit als ein wichtiges Zulassungskriterium, nicht nur für MBA-Programme, sondern auch für Master-Studiengänge. Er wird an mehr als 6.000 Business Schools genutzt. Der Test misst verbale und mathematisch/logische Fähigkeiten und wird nur auf Englisch und computerunterstützt durchgeführt. Die Ergebnisse können zwischen 200 und 800 Punkten liegen. Üblich sind Ergebnisse zwischen 400 und 600 Punkten.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.