MBA-Studium: Finanzen sind wichtigster Inhalt

Von am 15. Juli 2019
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Die letzten sechs Jahre waren Leadership und Strategie für potentielle Studenten die wichtigsten akademischen Inhalte im MBA-Studium. Nun steht „Business and Financial Environment“ auf Platz 1. Das zeigt die neue Studie Tomorrow`s MBA.

Finanzthemen sind bei Interessenten für ein MBA-Studium die wichtigsten Inhalte. Das hat das Beratungsunternehmen CarringtonCrisp in seiner neuen Studie Tomorrow`s MBA in Kooperation mit der EFMD (European Foundation for Management Development) in Brüssel herausgefunden. Befragt wurden 632 potentielle MBA-Studenten aus 56 Ländern. Auf Platz 1 steht mit 39 Prozent das Fach „Business and Financial Environment“, gefolgt von Business Law (24 Prozent) und Corporate Finance (23 Prozent).

Angesichts der Unsicherheiten auf den globalen Märkten, wollten die Studenten die wirtschaftlichen Grundlagen verstehen, so erklärt Studienautor Andrew Crisp. Auftrieb verliehen dem Thema aber auch die boomenden Fintechs und die damit verbundenen Jobangebote. Um vier Prozentpunkte gestiegen ist auch das Fach Entrepreneurship mit 19 Prozent.

Überraschend ist, dass es Leadership und Strategie nicht mehr unter die Top 10 und auf Platz 13 und 14 liegen. Der Absturz werfe die Frage auf, ob Leadership etwas sei, was man lehren könne oder ob man es durch Erfahrung lerne, erklärt Crisp. Die Daten wiesen darauf hin, dass die Studenten Leadership nicht als alleinstehendes akademisches Fach sehen, sondern als eine wichtige Fähigkeit, die sich durch alle Bereiche eines MBA-Studiums zieht, vor allem in experimentellen oder praktischen Lernaktivitäten.

Wie im Vorjahr bevorzugen mit 51 Prozent mehr Interesessenten einen spezialisierten MBA. Am beliebtesten sind dabei Spezialisierungen in IT, Finance und Entrepreneurship.

Erstmals wurde die Studieninteressenten auch dazu befragt, wie sie ihr Studium finanzieren wollen. Mehr als ein Fünftel der potentiellen MBA-Studenten wissen nicht, wie sie ihre Studiengebühren bezahlen sollen. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) gab an, abhängig von einem Stipendium zu sein. 35 Prozent wollen einen Kredit aufnehmen. 26 Prozent setzen auf einen Rabatt und ebenfalls 26 Prozent auf eine signifikante Unterstützung durch ihren Arbeitgeber.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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