U.S. News: Wharton auf Platz 1

Von am 4. April 2019
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Im neuen Ranking von U.S. News belegt die Wharton School Platz 1 und verdrängt damit Harvard und Chicago vom Spitzenplatz, den sie im vergangenen Jahr gemeinsam belegten. Das Ranking bewertet nur US-Programme.

Die Wharton School hat den besten Vollzeit-MBA. Zu dem Ergebnis kommt das amerikanische Nachrichtenmagazin U.S. News in seinem neuen Ranking. Auf Platz 2 folgt die Stanford Graduate School of Business und Platz 3 teilen sich die Harvard Business School, die Chicago Booth School of Business und die MIT Sloan School of Management.

Dabei punktet Wharton vor allem bei der Recruiter-Umfrage, dem hohen GMAT-Wert (durchschnittlich 732 Punkte) und dem hohen Gehalt (durchschnittlich 165.528 Dollar).

Auf Platz 2 folgt die Stanford Graduate School of Business und Platz 3 teilen sich die Harvard Business School, die Chicago Booth School of Business und die MIT Sloan School of Management. Auch Platz 6 müssen sich drei Schulen teilen: die Columbia Business School, die Kellogg School of Management und die Haas School of Business an der University of Berkeley. Platz 9 geht an die Yale School of Management und Platz 10 belegen die Fuqua School of Business und die Ross School of Business an der University of Michigan.

Das Ergebnis zeigt, dass sich U.S. News offenbar immer schwerer tut, die Platzierungen der Topschulen voneinander zu unterschieden. So müssen 18 der Top 25 Schulen ihren Platz mit einer anderen Schule teilen. Den dritten, sechsten und zwölften sowie den 21. Platz müssen sich jeweils drei Schulen teilen.

Erneut gab es zweistellige Aufstiege und Abstiege. Zehn Schulen verbesserten sich um zehn oder mehr Plätze. Den größten Sprung nach oben macht die Iowa State University von Platz 47 auf Platz 32.

13 Schulen fielen um zehn oder mehr Plätze. Den größten Absturz legt die Krannert School of Business an der Purdue University von Platz 53 auf Platz 74 hin. Sieben Schulen sind ganz aus dem Ranking gefallen.

U.S. News rankt ausschließlich US-Programme. Die Bewertung basiert auf einem Peer-Assessment von Deans und MBA-Direktoren (25 Prozent) und einer Umfrage bei Recruitern (15 Prozent). Zudem werden die Einstiegsgehälter und Boni (14 Prozent), die Beschäftigungsquote beim Abschluss und drei Monate später (7 bzw. 14 Prozent), der GMAT-Wert (etwa 16 Prozent), der GPA-Wert aus dem Undergraduate Studium (rund 8 Prozent) und die Quote der zugelassenen MBA-Bewerber (rund 1 Prozent) herangezogen.

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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