U.S. News Ranking: Harvard fällt auf Platz 6 • MBA Journal

U.S. News Ranking: Harvard fällt auf Platz 6

Von am 23. März 2020
U.S.News Stanford Studenten in Stanford

Im neuen Ranking von U.S. News belegen Stanford und Wharton gemeinsam Platz 1. Harvard verliert drei Plätze und landet nur noch auf Platz 6. Das Ranking bewertet nur US-Programme.

Das MBA-Programm der Harvard Business School gehört nicht mehr zu den fünf besten MBAs in den USA. Das zeigt zumindest das neue Ranking des Nachrichtenmagazins U.S. News.

17 Mal seit 1990 belegte Harvard in dem Ranking Platz 1, zuletzt vor zwei Jahren. Nun liegt es nur noch auf Platz 6 und verliert damit drei Plätze gegenüber dem Vorjahr.

Platz 1 sichert sich der Erzrivale, die Stanford Graduate School of Business. Die kalifornische Schule teilt sich ihren Spitzenplatz jedoch mit der Wharton School, die bereits im vergangenen Jahr auf Platz 1 landete.

Es folgen gemeinsam auf Platz 3 die Kellogg School of Management, die sich damit um drei Plätze verbessert, und die Chicago Booth School of Business, die ihren dritten Platz hält. Rang 5 geht an die MIT Sloan School of Management (Vorjahr Platz 3). Nach Harvard auf Platz 6 folgen die Haas School of Business an der University of Berkeley, die Columbia Business School, die Yale School of Management und die Stern School of Business an der New York University, die sich damit um zwei Plätze verbessert.

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Harvards Abstieg basiert auf dem schlechteren Abschneiden bei fünf von acht Kriterien. Zwar sind die Unterschiede gegenüber dem Vorjahr nur gering, aber da die Bewertungen der Schulen eng beieinander liegen, wirkt sich das erheblich auf die Platzierung aus. So sank etwa die Zulassungsquote nach zwei Jahren mit abnehmenden Bewerberzahlen von 10,4 auf 11,5 Prozent und der durchschnittliche Wert beim Zulassungstest GMAT von 731 auf 728 Punkte.

Aber auch beim durchschnittlichen Gehalt und Sign-in-Bonus liegt Harvard mit 164.872 Dollar nur auf Platz 6 hinter Wharton (172.016 Dollar), NYU Stern (168.291 Dollar) und Stanford (168.226 Dollar) sowie der Dartmouth Tuck School, der Darden School an der University of Virginia und der Columbia Business School.

Insgesamt gab es unter den Top Ten bei U.S. News sieben Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, wobei vier Schulen schlechter abschnitten.

17 der gerankten Programme verzeichnen zweistellige Veränderungen. Der größte Aufsteiger ist das Poole College of Management North Carolina State University, das sich gleich um 33 Plätze auf Rang 52 verbesserte. Zu den größten Verlierern gehören das Price College of Business an der University of Oklahoma, das 27 Plätze schlechter abschnitt und nur noch auf Rang 85 landet. Die Merage School of Business an der University of California Irvine stürzte von Platz 43 auf Platz 67 ab, die Rady School of Management an der University of California San Diego von Platz 69 auf Platz 89.

U.S. News rankt ausschließlich US-Programme. Das Ranking gilt als eines der wichtigsten in den USA. Die Bewertung basiert auf einem Peer-Assessment von Deans und MBA-Direktoren (25 Prozent) und einer Umfrage bei Recruitern (15 Prozent). Zudem werden die Einstiegsgehälter und Boni (14 Prozent), die Beschäftigungsquote beim Abschluss und drei Monate später (7 bzw. 14 Prozent), der GMAT-Wert (etwa 16 Prozent), der GPA-Wert aus dem Undergraduate Studium (rund acht Prozent) und die Quote der zugelassenen MBA-Bewerber (rund ein Prozent) herangezogen.

An dem aktuellen Ranking nahmen 364 Schulen teil, aber nur 131 lieferten genug Informationen. Alle gerankten Schulen haben eine Akkreditierung der AACSB.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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