Neues Qualitätssiegel: EFMD accredited

Von am 11. April 2020
Neues Qualitätssiegel Schwertfeger ESCP Europe in Berlin

Mit „EFMD accredited“ wurde erstmals ein neues Qualitätssiegel für einzelne Studiengänge von Schulen mit EQUIS-Akkreditierung vergeben. Bekommen haben es die ESCP Europe und die SKEMA Business School.

Bisher hat die European Foundation of Management Development (EFMD) in Brüssel zwei getrennte Systeme für die Akkreditierung. Während bei EQUIS (European Quality Improvement System) die gesamte Business School begutachtet wurde, geht es bei EPAS (EFMD Program Accreditation System) um die Prüfung einzelner Programme. EPAS war daher vor allem für Schulen gedacht, die die hohen Anforderungen an EQUIS nicht erfüllen, aber einzelne Studiengänge akkreditieren möchten.

Da manche Schulen mit EQUIS-Gütesiegel aber auch einzelne Programme zusätzlich akkreditieren lassen wollten, wurde zudem als neues Qualitätssiegel „EFMD accredited“ entwickelt, bei dem die jeweiligen Studiengänge sehr viel intensiver begutachtet werden als bei EQUIS.

Seine Schule habe zwar das EQUIS-Gütesiegel, aber es gebe auch einige hervorragende Programme, für die er gern eine zusätzliche Akkreditierung hätte, um die Marke ESCP im wettbewerbsintensiven Bildungsmarkt noch besser positionieren zu können, erklärte Professor Frank Bournois, Executive Dean und Präsident der ESCP Europe, im vergangenen Jahr. Die französische Schule, die auch einen Standort in Berlin hat, gehört nun zu den beiden ersten Schulen, die das neue Label „EFMD accredited“ bekommen haben und zwar für die beiden Studiengänge MBA in International Management und für den Executive MBA. Das neue Siegel sei eine Garantie, dass das Programm intensiv von Kollegen und Experten geprüft wurde, erklärt Bournois.

Als zweite Schule erhielt die SKEMA Business School das neue Gütesiegel „EFMD accredited“ für ihren Global Executive MBA. Der Akkreditierungsprozess habe zu einer 360-Grad-Prüfung des Programms geführt inklusive der Fokussierung auf die strategische Relevanz des Studiengangs, erklärte Alice Guilhon, Dekanin der SKEMA Business School. Die französische Wirtschaftshochschule entstand 2009 durch die Fusion der École Supérieure de Commerce in Lille und der CERAM Business School in Sophia Antipolis.

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Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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