Mannheim: Zweiter Alumnus im SAP-Vorstand

Von am 28. Oktober 2019
Mannheim Business School Schloss Norbert Bach Universität Mannheim

Mit Thomas Saueressig sitzt beim Software-Konzern SAP bereits der zweite MBA-Absolvent der Mannheim Business School im Vorstand.

Vorstände mit einem Executive MBA sind in deutschen Unternehmen noch immer eine Ausnahme. Noch dazu, wenn sie MBA-Studium an einer deutschen Business School abgeschlossen haben.

Nun wurde mit Thomas Saueressig bereits der zweite Absolvent des Mannheim Executive MBAs in den Vorstand von SAP berufen. Der 34-Jährige übernimmt ab November das neu geschaffene Vorstandsressort für „Product Engineering“ in dem wertvollsten DAX-Unternehmen.

Saueressig arbeitet bereits seit 15 Jahren beim Unternehmen. Er verfüge über die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen, „um sowohl SAP als auch unsere Kunden zum Erfolg zu führen“, erklärte Aufsichtsratschef Hasso Plattner in einer Mitteilung des Konzerns. Mit seinem „Fokus auf Kunden- und Benutzerzufriedenheit“ sei er ein „absolutes Vorbild“.

Der Wirtschaftsinformatiker begann 2004 als Student bei SAP und war in verschiedenen Positionen tätig. 2014 hat er sein berufsbegleitendes MBA-Studium abgeschlossen. 2016 wurde er mit nur 31 Jahren CIO.

Nach Luka Mucic, der als Chief Financial Officer bereits seit 2014 zum SAP-Vorstand gehört und 2007 seinen Executive MBA an der Mannheim Business School erworben hat, ist Saueressig der zweite SAP-Vorstand mit einem Mannheim-MBA.

„Im Vergleich zu vor 15 Jahren ist der MBA bei den deutschen Unternehmen deutlich bekannter“, sagt Professor Jens Wüstemann, Präsident der Mannheim Business School. „Die haben verstanden, dass es auch in Deutschland sehr gute Programme gibt.“

In den drei Executive MBA-Programmen für erfahrene Manager gibt es derzeit rund 120 Teilnehmer. Im Vollzeit- und Part-time-MBA sind es über hundert Teilnehmer pro Jahrgang. Inzwischen hat die Business School mehr als dreitausend Absolventen, von denen viele in Deutschland arbeiten. „Das erhöht natürlich die Marktdurchdringung“, so Professor Wüstemann. So gebe es bei SAP ein spezielles Förderprogramm und viele SAP-Führungskräfte hätten mittlerweile einen MBA-Abschluss.

Die Mannheim Business School ist das organisatorische Dach für Management-Weiterbildung an der Universität Mannheim. Zu ihrer Angebotspalette gehören mehrere MBA-Programme sowie zwei Master-Programme, darunter der neue Master in Management Analytics, der Experten für das digitale Zeitalter in Unternehmen ausbilden soll. Zudem entwickelt die Business School maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Unternehmen. Die Schule wurde als erste deutsche Institution bei den drei international bedeutendsten Vereinigungen wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtungen (AACSB International, EQUIS und AMBA) akkreditiert.

Sie ist in allen bedeutenden MBA-Rankings (Bloomberg Businessweek, Financial Times, The Economist, Forbes) vertreten. Im letzten Ranking der Financial Times zu den weltweit besten Executive MBAs lag Mannheim 2018 mit dem ESSEC & MANNHEIM Executive MBA auf Platz 47 und mit dem MANNHEIM & TONGJI Executive MBA auf Platz 52.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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