Mannheim: Alumni-Netzwerk ausgezeichnet

Von am 1. März 2021
Mannheim Business School Joerg Hempel

Das Alumni-Netzwerk der Mannheim Business School wurde von AMBA & BGA als beste Lifelong Learning Initiative prämiert.

Mit zahlreichen Auszeichnungen würdigte die Association of MBAs and Business Graduates Association (AMBA & BGA) auch in diesem Jahr Business Schools, Studenten und Absolventen für ihre besonderen Leistungen in verschiedenen Bereichen.

Als beste Lifelong Learning Initiative wurde dabei die Plattform MBS Network Clubs der Mannheim Business School ausgezeichnet. Mit der 2018 gegründeten Plattform habe die Business School einen starken Zusammenhalt der Alumni und Studenten mit vielfältigen Vorteilen geschaffen, schreibt AMBA & BGA. Dazu gehören die kontinuierliche Bereitstellung von Wissen und der Austausch über die neuesten Trends in der Wirtschaft, die Vermittlung von Geschäftsgelegenheiten und Jobangeboten und vieles mehr.

Die Plattform bestand von Anfang an aus sechs Clubs: dem MBS Diversity Club, dem MBS Consulting Club, dem MBS Marketing & Sales Club, dem MBS Technology & IT Club, dem MBS Financials Club und dem MBS Startup Club. Die Idee dahinter war es, Kontaktpunkte zu schaffen, wo sich die Mannheimer Studenten und Alumni je nach ihren Interessen treffen können, um zu Neues lernen, sich über ihr Business auszutauschen oder persönliche Themen zu besprechen.

Attraktiv ist die Plattform für die Mitglieder vor allem auch, weil sie allen Stakeholdern offen steht, also auch den Professoren und Unternehmenspartnern. Alle können sich aktiv beteiligen, ob als Teilnehmer oder Referent.

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Der Aufbau der Clubs sei durchaus eine Herausforderung gewesen, habe sich aber nach zwei Jahren als großer Erfolg erwiesen, schreibt die Business School in ihrer Bewerbung für die Auszeichnung. So gab es bereits mehr als 50 Events mit mehr als 2.100 Teilnehmern. Mehr als 900 “Mannheimer” sind in den sechs MBA Network Clubs aktiv mit insgesamt mehr als 3000 Mitgliedschaften.

Als Schlüssel für ihren Erfolg sehen die Organisatoren die Planung und Kontrolle der Aktivitäten durch Mitarbeiter der Mannheim Business School. Denn nur so lasse sich die Kontinuität bei der Entwicklung der Plattform sichern. So habe der Blick auf andere Alumni-Initiativen gezeigt, dass diese oft am Engagement einzelner Personen hängen und dann einschlafen, wenn diese nicht mehr aktiv sein kann oder will.

Zudem habe man von Anfang an großen Wert auf attraktive Angebote gelegt. So referierte bei einem der ersten Treffen ein Mannheim-Alumnus und Partner von BCG im Consulting Club über das Thema künstliche Intelligenz in Banken, was auch bei den Mitgliedern anderer Clubs auf großes Interesse stieß, die natürlich auch an dem Event teilnehmen konnten.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Veranstaltungen auf Online-Angebote umgestellt, was den Zugang und den Zusammenhalt in den Clubs aber sogar noch verstärkte, weil nun auch “Mannheimer”, die im Ausland tätig sind, teilnehmen konnten. Der Netzwerk-Charakter wird mit Breakout-Sessions aufrechterhalten.

Zu den weiteren AMBA & BGA Preisträgern gehören die Aston Business School, die ESADE Business School, das MIP Politecnico di Milano, das Imperial College Business School, die Lagos Business School, die Lancaster University Management School, die School of Business der Universidad de San Andrés in Argentinien und die Business School der britischen University of Leicester sowie die französische TBS Business School.

Letztere erhielt die Auszeichnung “Best Innovation Strategy” für ihren Einsatz von Comedy-Elementen in den Unterricht. Die Lancaster University Management School wurde für die Best Business School Partnership mit der Transnational Academic Group prämiert. Und den MBA Leadership Award erhielt die von der spanischen Esade Business School nominierte nigerianische Unternehmerin Oare Ehiemua, die mit ihrer Organisation jungen Nigerianern berufliches Training und Jobangebote vermittelt und sich für die Entwicklung von Leadership-Training an der Nigerian University of Technology and Management engagiert. 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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