Kellogg: Poker-Kurs für MBA-Studentinnen

Von am 23. April 2021
Poker-Kurs Pixabay top10-casinosites

In einem Pilot-Kurs können MBA-Studentinnen an der Kellogg School of Management erstmals ihre Führungsfähigkeiten bei einem Poker-Kurs weiter entwickeln.

An der Kellogg School of Management gibt es erstmals einen sechswöchigen Kurs in Kooperation mit Poker Powher, bei dem MBA-Studentinnen ihre Leadership-Fähigkeiten ausbauen können. Poker Powher ist ein von Frauen geführtes Unternehmen für Frauen, das sich zum Ziel gesetzt hat, einer Million Frauen das Poker-Spiel beizubringen und damit auch wesentliche Fähigkeiten für ihren Erfolg in Beruf und Privatleben.

Der Kurs, der außerhalb des regulären Lehrplans angeboten wird, kombiniere die akademische Strenge der Business School mit den Fähigkeiten weltberühmter Poker-Spieler und schaffe damit eine einzigartige Erfahrung mit Fokus auf Leadership, Strategie und Selbstvertrauen für MBA-Studentinnen, heißt es in der Pressemeldung.

Durch die Kunst des Poker-Spiels sollen Frauen ihre Fähigkeiten bei Verhandlungen und der Entscheidungsfindung sowie ihre emotionale Intelligenz verbessern. Zu den Dozenten gehört neben Kellogg-Professorinnen auch die Profi-Pokerspielerin Melanie Weisner.

Die Teilnehmerinnen des Pilot-Kurses absolvieren jede Woche eine Vorlesung bei einem Kellogg-Professor, gefolgt von einer Gruppendiskussion und einer Poker-Lehrstunde, bei der sie ihr gelerntes Führungswissen gleich anwenden sollen. Am Ende jeder Sitzung können die Studentinnen ihre neu erworbenen Poker-Fähigkeiten in einem echten Spiel nutzen.

Unterstützen Sie MBA Journal mit einem Betrag Ihrer Wahl, wenn Sie weiter fundiert recherchierte News lesen wollen.

„Wir sind begeistert vom Start dieses Pilot-Kurses, der Frauen auf eine kreative Weise helfen wird, wesentliche Führungsfähigkeiten zu erkunden und auszubauen“, sagt Victoria Medvec, Professor of Management and Organizations und Co-Gründerin und Executive Director of the Center for Executive Women. Dabei profitierten die Teilnehmerinnen nicht nur von ihrem tiefen Eintauchen in Verhandlungsstrategien, sie hätten zudem die Gelegenheit, Kontakte zu Studentinnen aus den verschiedenen MBA-Programmen wie dem Vollzeit-, Part-time- und Executive MBA der Business School aufzubauen.

Das Poker-Spiel sei ein echter Gamechanger, erklärt Erin Lydon, Geschäftsführerin von Poker Powher. „Wir glauben fest daran, dass es einen Zusammenhang gibt, warum nur so wenige Frauen dieses anspruchsvolle und riskante Spiel beherrschen und warum es nur so wenige Frauen an die Spitzen der Unternehmen schaffen.“

Die Kellogg School of Management an der Northwestern University in Evanston, Illinois, gehört zu den führenden US-Schulen. Neben dem zweijährigen Vollzeit-MBA und verschiedenen Teilzeit-MBAs bietet sie einen Executive MBA gemeinsam mit mehreren internationalen Schulen an, darunter auch den Kellogg-WHU Executive MBA mit der deutschen WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Sie müssen eingelogged sein, um dem Artikel zu kommentieren. Login

Hinterlassen Sie eine Antwort