IMD: 63 Prozent mehr Bewerbungen

Von am 27. Dezember 2018
IMD Schwertfeger IMD

Platz 1 im Ranking des US-Magazins Forbes im letzten Jahr und Verbesserungen im Bewerbungsprozess brachten dem IMD in Lausanne 63 Prozent mehr MBA-Bewerber.

430 Kanadidaten haben sich in diesem Jahr für das einjährige MBA-Studium am IMD in Lausanne beworben. Das sind 63 Prozetn mehr als im Vorjahr. Die Platzierung auf Platz 1 im Forbes-Ranking sei ein phantastisches Sprungbrett, erklärte IMD-Dean Seán Meehan gegenüber dem MBA-Portal Poets & Quants.

Zudem habe man den Bewerbungsprozess verbessert. So wurden die Gebühren für die Bearbeitung der Bewerbung von 350 auf 200 Schweizer Franken gesenkt. Der Zeitraum zwischen der Bewerbung und der Zu- oder Absage wurde von zehn auf acht Wochen verkürzt. Und für besonders gute Kandidaten wurde ein Fast-Track angeboten. Weiter wurden die Stipendien bestimmten Fristen zugeordnet und nicht mehr wie bisher erst am Ende des Jahres vergeben. Wer also bei einem Termin unter den Bewerbern besonders hervorstach, konnte mit einem Stipendium rechnen. Zudem gibt es spezielle Stipendien für Frauen.

Ziel sei es, herausragende Talente zu finden, vor allem auch solche, die nicht die Möglichkeit und das Privileg haben, sich an einer europäischen Topschule zu bewerben, so der Dean. So habe man im vergangenen Jahr eine eintägige „Innovation Challenge“ in Mumbai angeboten und am Ende ein Stipendium vergeben. Künftig soll es weitere ähnliche Events geben.

Zugelassen wurden 124 Kandidaten, 90 begannen mit dem Studium. Im Vergleich zu INSEAD (über 1000 MBA-Studenten pro Jahr) und den meisten US-Schulen ist das MBA-Programm am IMD sehr klein.

Das IMD gilt als eine der führenden Business Schools weltweit. Der Schwerpunkt der Schule liegt bei kürzeren Programmen der Managementweiterbildung (Executive Education), wo sie im Ranking der Financial Times bereits zum siebten Mal auf Platz 1 landete. Im diesjährigen globalen Vollzeit-MBA-Ranking der Financial Times landete das IMD auf Platz 24.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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