FT-Ranking zu Online-MBAs: Warwick erneut auf Platz 1

Von am 21. März 2019
Online-MBA Warwick

Die Warwick Business School verteidigt ihren ersten Platz im Ranking der Financial Times zu den besten Online-MBAs. Gekürt wurden zehn Schulen aus Australien, Großbritannien und den USA.

Der „Warwick MBA by Distance Learning“ ist erneut der beste Online-MBA. Zumindest wenn es nach dem neuen Ranking der Financial Times geht. Gerankt wurden diesmal nur zehn Schulen. Im vergangenen Jahr waren es noch 20.

Auf Platz 2 landet erneut die IE Business School in Madrid mit ihrem „Global MBA“. Es folgen die Isenberg School of Management an der University of Massachusetts Amherst mit dem „Isenberg Online MBA“ und die Kelley School of Business an der Indiana University mit dem „Kelly Online MBA“ auf dem vierten Platz.

Wie bei allen FT-Ranking sind die Höhe des Gehalts und die Gehaltssteigerung das wichtigste Kriterium und machen 30 Prozent der Bewertung aus. So punktet Warwick vor allem mit dem hohen Gehalt seiner Alumni. Mit durchschnittlich 214.141 Dollar liegt es deutlich höher als bei den anderen Programmen. Der Gehaltszuwachs beträgt bei 38 Prozent.

Bei der IE Business School sind es 169.044 Dollar und 37 Prozent Gehaltszuwachs. Die drittplatzierte Isenberg School of Management kommt auf 170.612 Dollar und einer Steigerung von 39 Prozent.

Der [email protected] der Kenan-Flagler Business School an der University of North Carolina erreicht als Neueinsteiger gleich Platz 5. Bisher war der Studiengang nicht vertreten, weil er noch nicht die erforderlichen vier Durchgänge hatte. Einen Platz zurückgefallen ist der „Hybrid Online MBA“ der Warrington Business School an der University of Florida.

Platz 7 belegt die britische Durham University Business School (im Vorjahr Platz 5) mit ihrem „Online MBA“. Es folgen der „Online MBA“ der D’Amore-McKim School of Business an der Northeastern University (Vorjahr Platz 12) und die australische Australian Graduate School of Management (AGSM) an der University of New South Wales in Sydney mit ihrem „MBAX“ (Vorjahr Platz 8). Platz 10 belegt die School of Management an der britischen University of Bradford (Vorjahr Platz 14).

Nicht mehr unter den Top Ten sind die Olin Graduate School of Business am Babson College mit ihrem „MBA Blended Learning“ (Vorjahr Platz 6), die Carey School of Business an der Arizona State University mit ihrem „Carey Online MBA“ (Vorjahr Platz 9) und die George Washington University mit ihrem „Online MBA“ (Vorjahr Platz 10.)

Das Ranking zeigt zudem deutlich, dass Online-MBAs keineswegs immer mehr auch internationale Studenten anziehen als Vollzeit-MBAs, obwohl sie ein ortsunabhängiges Studium ermöglichen. So kommen an den fünf US-Schulen im Durchschnitt lediglich 6,8 Prozent der Studenten aus dem Ausland. Und an der australischen AGSM gibt es sogar nur 4 Prozent internationale Studenten. Ganz anders ist das bei den europäischen Programmen. So hat die IE Business School 94 Prozent internationale Studenten, an der Bradford School of Management sind es 77 Prozent und in Warwick 70 Prozent.

Und noch etwas zeigt das Ranking: Ein guter Online-MBA muss nicht unbedingt teuer sein. So kostet der drittplatzierte „Isenberg Online MBA“ 31.670 Euro, der fünftplatzierte „[email protected]“ dagegen 124.345 Dollar.

Das Ranking basiert auf 18 Kriterien. Neun davon kommen aus der Alumni-Befragung. Sie machen zusammen 65 Prozent der Bewertung aus. Acht Kriterien stammen aus der Befragung der Schulen und machen 25 Prozent der Bewertung aus. Die restlichen zehn Prozent ergeben sich aus dem Rang bei der Forschung. Das wichtigste Kriterium sind die Höhe des Gehalts und die Gehaltssteigerung mit 30 Prozent der Bewertung. Wie die Studenten die Bereitstellung der Online-Materialien, den Live-Unterricht im Internet und die Online-Examen beurteilen fließt dagegen nur mit zehn Prozent ins Ranking ein.

Insgesamt nahmen 22 Schulen an dem Ranking teil. Sie müssen eine internationale Akkreditierung haben, die Programme müssen mindestens seit vier Jahren laufen und mindestens 70 Prozent des Studiengangs muss online erfolgen. Zudem muss es einen Auswahlprozess für die Studenten und ein Abschlussexamen geben. Ausgewertet wurden die Antworten der teilnehmenden Schulen und der Alumni, die das Studium 2015 abgeschlossen haben.

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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