FT-Ranking: IMD und Stanford haben die besten Managementkurse

Von am 3. Juni 2019
Managementkurse Schwertfeger IMD in Lausanne

Im neuen Ranking der Financial Times hat das IMD in Lausanne erneut die weltweit besten offenen Managementkurse. Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 8.

Bereits zum achten Mal verteidigt das IMD in Lausanne seinen Spitzenplatz im Ranking der Financial Times zu den besten Managementkursen. Allerdings muss es sich den Platz diesmal mit der Stanford Graduate School of Business teilen. Platz 3 geht an die Chicago Booth School of Business, gefolgt von der Ross School of Business in Michigan und INSEAD. Die britische Oxford Said School of Business landet auf Rang 6 und verschlechtert sich damit um vier Plätze. Ebenfalls auf Platz 6 landet die spanische IESE Business School (Vorjahr Platz 3).

Beste deutsche Schule ist die ESMT auf Platz 8 (Vorjahr Platz 11). Die Universität St. Gallen kommt auf Platz 24 (Vorjahr Platz 28). Der große Aufsteiger ist die WHU – Otto Beisheim School of Management, die sich um 15 Plätze auf Platz 45 verbesserte. Auch die Frankfurt School of Finance and Management schnitt mit Platz 61 (Vorjahr Platz 72) deutlich besser ab.

Neueinsteiger sind die HEC Montreal auf Platz 61 (zusammen mit der Frankfurt School), die Copenhagen Business School auf Platz 69, das College of Business an der Florida Atlantic University auf Platz 71, ESAN aus Peru auf Platz 79 und die Indian School of Business auf Platz 80.

Auffallend ist erneut die relativ geringe Präsenz der US-Schulen mit lediglich 14 Schulen (Vorjahr 11) unter den 80 gerankten Schulen. Frankreich ist mit neun Schulen vertreten, Großbritannien mit sechs Schulen. Der Rest ist weltweit gestreut, darunter auch Schulen aus Ägypten, Costa Rica, Nigeria und Peru.

Bewertet werden 16 Kriterien, darunter das Kursdesign, die Qualität der Teilnehmer und das Erlernen neuer Fähigkeiten, aber auch die Zahl der Teilnehmerinnen, die Diversität der Dozenten sowie die Unterkunft und Verpflegung. Dabei werden zehn Kriterien aufgrund der Angaben der Teilnehmer bewertet, die restlichen sechs aufgrund der Daten der Schulen.

Teilnehmen können nur Schulen, die entweder eine Akkreditierung von EQUIS oder von der AACSB haben und 2018 einen Mindestumsatz von zwei Millionen Dollar bei den offenen Kursen hatten.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

// //