Frankfurt School wieder mit Gewinn  

Von am 18. Juni 2020
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Nach ihrem Verlust in Höhe von mehr als vier Millionen Euro im Vorjahr hat die Frankfurt School of Finance & Management 2019 wieder Gewinn macht. Die Zahl der MBA-Studenten liegt bei insgesamt 348.

Mit einem Jahresgewinn von 537.000 Euro verzeichnet die Frankfurt School of Finance & Management im Geschäftsjahr wieder ein Plus. Im Vorjahr machte sie noch einen Verlust von mehr als vier Millionen Euro. Die operativen Erlöse liegen erstmals über 80 Millionen Euro – ein Zuwachs um fast sechs Prozent gegenüber dem Jahr 2018.

37 Prozent ihrer Umsatzerlöse erzielte die Business School mit ihren Vollzeit- und berufsbegleitenden Studiengängen. Damit ist der Umsatz in den akademischen Programmen um sieben Prozent gestiegen. Der Anteil von Professional & Executive Education (Aus- und Weiterbildung) beträgt rund 31 Prozent am Gesamterlös bei stabilen Umsätzen. Im Bereich International Advisory Services, der Beratungs- und Bildungsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern durchführt, verbesserten sich die Umsätze um 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesamtzahl der eingeschriebenen MBA-Studenten liegt bei 348. Die meisten davon sind im Part-time MBA (101 Teilnehmer), gefolgt vom Executive MBA mit 91 Teilnehmern und dem MBA in International Healthcare Management mit 79 Teilnehmern. Der Vollzeit-MBA hat 43 Studenten. Dazu kommen 34 MBA-Studenten in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Dort war das berufsbegleitende Studium im vergangenen Jahr aufgrund der politischen Lage ausgesetzt.

Angefangen im letzten Wintersemester haben 222 MBA-Studenten: 60 im Part-time MBA, 49 im Executive MBA, 41 im MBA in International Healthcare Management, 43 im Vollzeit MBA und 29 im MBA Kinshasa.

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Auf gute Resonanz stoßen neue Studienangebote mit dem Schwerpunkt Digitalisierung wie der Master in Applied Data Science oder der Bachelor in Computational Business Analytics (Start zum Wintersemester 20/21).

Der Master in Corporate Performance and Restructuring, der erstmals im Herbst 2019 startete, vermittelt Kompetenzen und Methoden, die Manager in Zeiten grundlegender Veränderung, etwa bei geopolitische Disruptionen oder in Krisen wie der Corona-Pandemie, dringend benötigen. Auch neue Zertifikatsstudiengänge wie der „Certified Blockchain Expert“ oder „Certified Expert in Data Science and Artificial Intelligence“ sind gut gefragt. Darüber hinaus hat die Frankfurt School ihre Infrastruktur ausgebaut und ein AI Lab eingerichtet.

Wie alle Hochschulen musste auch die Frankfurt School aufgrund der Corona-Pandemie auf Online-Unterricht umstellen und hatte dafür frühzeitig ihre Infrastruktur ausgebaut, ihre Hörsäle aufgerüstet und weitere Software- und Datenbank-Lizenzen sowie Hardware und Videotechnik erworben. Seit Mitte März 2020 wurde über die Lernplattform CANVAS und ZOOM unterrichtet. Auch die Career Services haben ihre Angebote in Online-Formate übertragen und Online-Recruiting-Events organisiert.

Ab dem 2. Juni 2020 werden einzelne Lehrveranstaltungen, Klausuren und Prüfungen als hybride Veranstaltung angeboten. Auch Seminare, Zertifikatsstudiengänge und Veranstaltungen von Professional and Executive Education werden in hybriden Formaten in Frankfurt angeboten. In beiden Fällen ist eine Teilnahme sowohl online, als auch auf dem Campus in Frankfurt möglich.

Wie sich die Zahlen aufgrund der Corona-Pandemie entwickeln, lasse sich noch nicht absehen. Man habe aber nach wie vor eine hohe Nachfrage und die Online-Informationstage seien gut besucht.

Die Frankfurt School of Finance & Management ist aus der ehemaligen Hochschule für Bankwirtschaft hervorgegangen und bietet Bildungsprogramme zu Finanz-, Wirtschafts- und Managementthemen an. Sie hat die Triple Crown, also die Akkreditierung durch die drei wichtigsten internationalen Akkreditierungsorganisationen AACSB, AMBA und EQUIS. In dem im Mai erschienenen Ranling zu Executive Education Programmen der Financial Times (FT) liegen die offenen Programme der Frankfurt School auf Platz 50.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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