ESCP setzt stärker auf Nachhaltigkeit

Von am 19. Oktober 2021
ESCP Europe Schwertfeger

Die ESCP bietet in ihrem Executive MBA einen neuen Pflichtkurs zum Thema Nachhaltigkeit an und erhöht die Flexibilität in der Programmstruktur.

Ab Januar 2022 startet der Executive MBA an der ESCP Business School mit einem weiterentwickelten Format, bei dem sich die Teilnehmenden noch stärker im Bereich Nachhaltigkeit qualifizieren können.

Zusätzlich zu den bereits angebotenen Wahlkursen und Seminaren mit Fokus auf Corporate Social Responsibility ergänzt ein neuer Core Course zum Thema „Verantwortungsvolle und nachhaltige Führung“ den Studiengang.

Die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens werde längst auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen für Mensch und Umwelt betrachtet, sagt Véronique Tran, Rektorin der ESCP Business School in Berlin. Durch den neuen Kurs unterstütze man Entscheiderinnen und Entscheider gezielt dabei, nachhaltigere Herangehensweisen und Prozesse zu entwickeln.

Der Studiengang besteht aus neun Core Courses, zehn Electives (Wahlkursen), fünf internationalen Seminaren und einem internationalen Beratungsprojekt. Für die Core Course stehen ab Januar 2022 Präsenz- oder Blended-Learning-Formate zur Wahl.

Unterstützen Sie MBA Journal mit einem Betrag Ihrer Wahl, wenn Sie weiter fundiert recherchierte News lesen wollen.

„Die Teilnehmenden entscheiden zukünftig selbst, wann, wie und wo sie jeden Core Course besuchen wollen“, erklärt Tran. Zudem hätten sie die Möglichkeit, aus mehr als 50 Electives zu wählen und entsprechende Schwerpunkte in ihrem EMBA zu setzen. Flexibilität gibt es auch hinsichtlich der Zeitgestaltung. So kann die Gesamtdauer des Programms zwischen 18 und 34 Monaten variieren.

Von dem neuen Format erhofft sich die ESCP nicht nur für ihren Standort in Berlin auch positive Auswirkungen auf Diversität im EMBA-Programm. Internationale Führungskräfte seien zeitlich extrem eingebunden. Der neue Executive MBA lasse sich daher noch stärker als bisher an individuelle Rahmenbedingungen anpassen, so die Rektorin. Das solle es mehr Führungskräften – und vor allem Frauen – ermöglichen, sich weiterzubilden. Im Durchschnitt nehmen jährlich Führungskräfte aus 36 Nationen am EMBA-Programm der ESCP Business School in Berlin teil.

Der erweiterte Executive MBA wird zudem auch in Paris, London, Madrid, und Turin sowie in Beirut angeboten. Die Studiengebühren liegen bei 69.900 Euro.

Die ESCP Business School ist eine internationale Wirtschaftshochschule mit Standorten in sechs europäischen Metropolen (Berlin, London, Madrid, Paris, Turin und Warschau). Jährlich absolvieren mehr als 8.000 Studierende und 5.000 Manager aus 120 verschiedenen Nationen ihr Studium bzw. die Weiterbildungsangebote (Bachelor, Master, MBA, Executive MBA, PhD und Executive Education). Die Schule belegt regelmäßig gute Platzierungen in den Rankings der Financial Times. Akademische Schwerpunkte der ESCP in Berlin sind die Themen Entrepreneurship, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Sie müssen eingelogged sein, um dem Artikel zu kommentieren. Login

Hinterlassen Sie eine Antwort