Corona-Pandemie: MBA-Programme ohne Plan

Von am 4. Juni 2021
Corona-Pandemie Frankfurt School

Die Corona-Pandemie zwang die Business Schools zur Umstellung des Studiums auf Fernunterricht. Wie es im Herbst weiter geht, ist bei zwei von drei MBA-Programmen noch unklar. Das zeigt eine Umfrage.

Im Mai befragte die Nonprofit-Organisation MBA Career Services & Employer Alliance ihre mehr als 880 Mitglieder von über 230 Business Schools und Unternehmen zu ihren Plänen für das MBA-Studium im Herbst. 130 der Befragten haben geantwortet, 81 Prozent davon kommen aus Nordamerika, 13 Prozent aus Europa und fünf Prozent aus dem asiatsich-pazifischen Raum. Je ein Prozent der Antworten ist aus Lateinamerika/Karibik und Afrika.

57 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Professoren und Mitarbeiter derzeit komplett extern arbeiten. 21 Prozent setzen auf hybride Konzepte mit abwechselnd externem und persönlichem Kontakt und 13 Prozent verfolgen beide Arbeitsformen.

65 Prozent der Studenten studieren aufgrund der Corona-Pandemie zumindest teilweise im Fernunterricht mit etwas Präsenzunterricht. 27 Prozent lernen komplett aus der Ferne und nur sechs Prozent ausschließlich in Präsenz.

Was den Herbst angeht, gibt es bei mehr als zwei Drittel der Befragten noch keine Pläne. So geben 68 Prozent an, dass sie noch keine Entscheidungen über die Reisebeschränkungen getroffen haben. 19 Prozent antworten, dass einige Beschränkungen aufgehoben werden und jeweils sechs Prozent sagen, dass alle Beschränkungen fallen oder alle bestehen bleiben.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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