Businessweek: In welchen Branchen MBAs arbeiten

Von am 25. November 2019
Technologiebranche Fotolia

Die beliebtesten Branchen für MBA-Absolventen sind Consulting, die Finanzindustrie und der Technologiesektor. Das zeigt eine Analyse des US-Magazin Businessweek.

Consulting und die Finanzindustrie waren schon immer die beliebtesten Branchen für MBA-Absolventen. Hier landeten 2.252 bzw. 2127 MBA-Absolventen. Newcomer ist der Technologiesektor. Und der hat kräftig aufgeholt und liegt mit 2.117 MBA-Absolventen nur noch knapp hinter dem Finanzsektor.

Die Zahlen stammen aus den Daten, die das US-Magazin Businessweek für sein aktuelles Ranking der besten US-Schulen gesammelt hat.

Platz 4 belegt mit großem Abstand die Gesundheitsbranche mit 708 MBA-Absolventen, gefolgt von der Konsumgüterindustrie mit 666 MBAs und der Produktion mit 509 Absolventen. Erneut mit großem Abstand schließen sich die Immobilienbranche (294 MBAs), die Energiebranche (256 MBAs) und der Einzelhandel (212 MBAs) an. Schlusslicht ist die Hospitality-Branche mit 55 MBAs.

Das Ranking listet auch die beliebtesten Branchen der einzelnen Schulen auf. So landeten 20,4 Prozent der 287 Absolventen der MIT Sloan School of Management in der Technologiebranche, an der Stanford Graduate School of Business waren es 19,9 Prozent der 256 Absolventen.

Die eigentlichen Technologie-Starts sind jedoch weniger bekannte Schulen wie die Michael G. Foster School of Business an der University of Washington in Seattle, dem Firmensitz von Microsoft und Amazon, wo 50 Prozent der 111 Absolventen im Technologiebereich landeten. Auch an der Marriott School of Business der Brigham Young University in Provo, Utah, einer Privatuni der Mormonen, arbeiten 36,1 Prozent der Absolventen im Technologiesektor.

An der Wharton School kamen dagegen 27,2 Prozent der 599 Absolventen in der Finanzbranche unter, an der Chicago Booth School of Management waren es 25,5 Prozent der 468 Absolventen.

Während die drei Branchen bei fast den meisten Schulen mit unterschiedlicher Verteilung die Top 3 stellen, gibt es auch ein paar Ausnahmen. So fanden von den 69 Absolventen der Rutgers Business School in Newark und New Brunswick mit 22,2 Prozent die meisten einen Job im Gesundheitsbereich.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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