AMBA-Studie: Mehr MBA-Bewerber und mehr Frauen

Von am 31. Mai 2018
AMBA Fotolia

Nachdem die durchschnittliche Zahl der MBA-Bewerber von 2009 bis 2014 rückläufig war, zeichnet sich eine Wende ab. Das zeigt eine Umfrage der Association of MBAs (AMBA) bei 223 Business Schools weltweit.

Laut den gemeldeten Zahlen der von der AMBA akkreditierten Schulen sank die durchschnittliche Zahl der Bewerber für ein MBA-Programm von 2009 bis 2014 um 44 Prozent, die durchschnittliche Zahl der Einschreibungen (also der Bewerber, die den Studienplatz auch angenommen haben) um acht Prozent.

Seit 2015 ist die durchschnittliche Bewerberzahl je Programm nun wieder um zehn Prozent gestiegen, bei den Einschreibungen sind es sogar 24 Prozent.

Der „Application and Enrolment 2017 Report“ zeigt auch, dass die Zahl der Bewerberinnen seit 2013 um vier Prozentpunkte gestiegen ist. 2013 waren 33 Prozent der Bewerber Frauen, 2016 bereits 37 Prozent.

Dabei gibt es regionale Unterschiede. So waren in Indien nur zehn Prozent der Bewerber weiblich. Am besten ausgeglichen ist das Geschlechter-Verhältnis in Nordamerika, der Karibik sowie in China und Hongkong. Hier sind 44 Prozent der Bewerbungen von Frauen und auch bei den Einschreibungen liegen sie bei 42 Prozent.

Der Anteil der Studenten, die ein Part-time-, Vollzeit- oder modulares Programm wählen, hat sich dagegen kaum verändert. Mit 57 Prozent entfällt der größte Teil auf Part-time Programme, gefolgt von Vollzeit-Studiengängen mit 26 Prozent und modularen Programmen mit 17 Prozent.

Auch hier gibt es regionale Unterschiede. So liegt der Anteil der modularen Programme in Asien und im Mittleren Osten bei 47 Prozent. In Indien ist es dagegen nur ein Prozent. Der Anteil der Vollzeit-Programme wiederum liegt in Großbritannien bei 48 Prozent, in Afrika nur bei sechs Prozent.

Die Studie basiert auf den Daten von 223 AMBA-akkreditierten Business Schools von April und Juni 2017. Dabei wurden 116.092 Bewerbungen und 40.121 Einschreibungen analysiert.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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