AACSB-Umfrage: Weniger Studenten wegen Corona-Krise

Von am 1. Juni 2020
Corona shutterstock

Jede zweite Business School erwartet aufgrund der Corona-Krise weniger Studenten in diesem Jahr. Das zeigt eine Umfrage der AACSB bei 227 Mitgliedsschulen in aller Welt.

46 Prozent der Business Schools rechnen bei dem innerhalb der nächsten sechs Monaten beginnendem Studium mit einem Rückgang bei den Einschreibungen. 27 Prozent glauben daran, dass die Zahlen in etwa konstant bleiben.

Dabei verändern sich die Einschätzungen von Monat zu Monat. Bei den Schulen, die im Juli und August mit ihrem Term beginnen, befürchten mehr als 50 Prozent einen Rückgang. Das gilt auch für den Start im September und Oktober, wobei hier die deutlich mehr Schulen (30 bzw. 38 Prozent) keine Änderungen prognostizieren. Ein Fünftel der Schulen erwartet sogar einen Rückgang der Studentenzahlen von zehn oder mehr Prozent. Die Zahl der Schulen, die eine Zunahme der Studenten erwarten, sinkt dagegen vom Studienbeginn im August mit 17 Prozent auf zehn Prozent mit Beginn im Oktober.

Bei der Frage nach den Folgen für die Zulassung bei den Graduate-Programmen aufgrund der Corona-Krise gaben die Schulen insgesamt am häufigsten eine Verschiebung der Bewerbungsfristen an. Bei den US-Schulen steht dagegen der Verzicht auf Zulassungstests mit 50 Prozent an der Spitze. In Asien gaben das nur 15 Prozent der Schulen an, in Europa und dem Nahen Osten waren es elf Prozent.

An der Anfang Mai veröffentlichten Umfrage nahmen 227 AACSB-Mitgliedschulen teil. 48 Prozent stammen vom amerikanischen Kontinent, 20 Prozent aus dem asiatisch-pazifischen Raum und 32 Prozent aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

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Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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