WHU kooperiert mit der Deutsche Sporthilfe

WHU kooperiert mit der Deutschen Sporthilfe

Von am 17. September 2014
© WHU

Die WHU – Otto Beisheim School of Management und die Deutsche Sporthilfe bieten ab sofort für aktuell und ehemals geförderte Athleten Studienfinanzierungen an. Die ersten beiden Spitzensportler haben bereits ihr Studium im Part-Time MBA begonnen.

„Wir freuen uns sehr, dass Dana Glöß (2008 WM-Dritte im Bahnrad-Teamsprint) und Benjamin Starke (2009 Vize-Schwimmweltmeister) sich für einen Part-Time MBA an der WHU entschieden haben“, erklärt Professor Michael Frenkel, Rektor der WHU. „Leistungsstärke, Motivation und Ehrgeiz haben sie im Sport bereits bewiesen – und gerade im Management sind diese Attribute unerlässlich.“


Für die Deutsche Sporthilfe bedeutet die Kooperation mit der WHU eine Ausweitung ihrer Angebote der „Initiative Sprungbrett Zukunft“, bei der Athleten in ihrer Ausbildung und Berufswahl unterstützt und begleitet werden. „Der Part-Time MBA richtet sich vor allem an die Young Professionals unter unseren Athleten, die nach Ende der sportlichen Karriere auch hohe berufliche Ambitionen haben“, sagt Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe.

Dabei macht man an der WHU allerdings erhebliche Zugeständnisse, was die Zulassungsvoraussetzungen betrifft. So wurden bei Benjamin Starke die „Erfahrungen aus seiner sportlichen Karriere“ als Berufserfahrung bewertet und post-gradual – wie eigentlich notwendig – waren die offenkundig auch nicht.  So heißt es auf seiner Website, dass „seit 2012 erst einmal sein Studium im Vordergrund“ stehe. 2014 begann er dann bereits mit dem Part-time MBA.

Künftig soll das MBA-Programm der WHU noch stärker an die Bedürfnisse von Spitzensportlern angepasst werden. „Es gilt, das Studium durch innovative Lehr- und Lernkonzepte zeitlich so flexibel zu gestalten, dass Spitzensportler auch während ihrer aktiven Sportkarriere eine akademische Ausbildung in Angriff nehmen können“, erklärt Professor Sascha L. Schmidt, Leiter des neuen Center for Sports and Management an der WHU. Dazu müssten beispielsweise Wettkampfzeiten und Trainingslager in der Studienplanung berücksichtigt werden.

Die 1984 gegründete WHU – Otto Beisheim School of Management gehört zu den besten deutschen Business Schools und hat neben ihrem Camus in Vallendar auch einen weiteren Standort in Düsseldorf. Das Studienangebot umfasst Bachelor- und Masterprogramme, einen Vollzeit- und einen Teilzeit-MBA Studium sowie das Kellogg-WHU Executive MBA-Programm. Die WHU hat eine Akkreditierung von der AACSB und von EQUIS.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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