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Vom MBA zum CEO

By on 29. Januar 2015
INSEAD Plessis Mornay Building

Fast ein Drittel der 500 nach Börsenwert größten Unternehmen werden von einem MBA-Absolventen einer Topschule geführt. Die meisten CEOs kommen dabei von Harvard.

Die Hälfte der zehn wertvollsten Unternehmen hat einen MBA an der Spitze: Apple (Duke), Microsoft (Chicago Booth), Johnson & Johnson (Wharton), Wells Fargo (University of Minnesota’s Carlson School) und General Electric (Harvard). Die Zahlen basieren auf der Analyse der Financial Times und ihrer Liste der FT500 von 2014.

Insgesamt haben 104 Chief Executive Officer der FT500 einen MBA an einer der 100 Topschulen gemacht, wie sie das diesjährige FT-Ranking auflistet. Dabei kommen 74 der Firmenchefs von neun Schulen.

Unangefochten an der Spitze steht die Harvard Business School mit 28 CEOs. Auf Platz 2 liegt mit INSEAD eine europäische Schule mit neun CEOs, gefolgt von Stanford mit acht und Booth Chicago, Kellogg und Wharton mit jeweils sechs Chefs.

In Europa gibt es dagegen deutlich weniger MBAs an der Spitze, darunter José Antonio Álvarez bei Banco Santander (Booth Chicago), Brady Dougan bei Credit Suisse (Booth Chicago), Cesar Alierta bei Telefonica (Columbia) und Joseph Jimenez bei Novartis ( Hass Berkeley)

Auch zwei deutsche Firmen haben einen MBA als CEO: Ulf Mark Schneider bei Fresenius (Harvard) und Bill McDermott bei SAP (Kellogg). Insgesamt sind 20 deutsche Unternehmen bei den FT500 gelistet.

Nicht berücksichtigt bei der Liste sind natürlich die MBAs, die ihren Abschluss nicht an einer der hundert Topschulen gemacht haben.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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