MBA-Websites: Am wichtigsten sind der Preis und Rankings • MBA Journal - NEWS über Business Schools und Executive Education

MBA-Websites: Am wichtigsten sind der Preis und Rankings

Von am 27. Februar 2017
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Eine Studie zeigt, wie Interessenten die MBA-Websites der Business Schools für ihre Entscheidung nützen. Ganz oben stehen die Studiengebühren und die Platzierung der Schule in den Rankings.

Die Kosten eines Studiengangs (82 Prozent) und die Position im Ranking (78 Prozent) sind die am häufigsten gesuchten Informationen auf der Website einer Business School. Das zeigt die neunte Ausgabe der Studie GenerationWeb der Beratung CarringtonCrisp. So manche Schule sollte daher umdenken. Denn oftmals sind gerade die Studiengebühren nur schwer zu finden.

An der Studie nahmen 609 Undergraduate und Postgraduate-Studenten aus 57 Nationen teil. Was die angehenden MBA-Studenten am wenigstens interessiert, sind Profile von Alumni (18 Prozent). Das sei zwar überraschend, so Andrew Crisp, Autor der Studie, könne aber ein Zeichen dafür sein, dass Studieninteressenten die schön aufbereiteten Profile skeptisch sehen und Einschätzungen von Freunden oder Social-Media-Kontakten bevorzugen.

Zudem zeigt die Studie, dass die Zahl der Befragten, die Videos der Business School auf Youtube oder anderen Video-Plattformen suchen, auf 42 Prozent gestiegen ist. 59 Prozent schauen sich Videos über die Schulen an. 48 Prozent suchen auf Social-Media-Websites nach Informationen. Vor fünf Jahren waren es noch weniger als 20 Prozent. Die meist genutzte Plattform ist Facebook ((92 Prozent), gefolgt von LinkedIn (71 Prozent), WhatsApp (71 Prozent), Instagram (62 Prozent), Google+ (43 Prozent) and Twitter (38 Prozent).

Egal welchen Kanal die Befragten nutzen, wichtig sind vor allem interessante und ansprechende Inhalte. Bei weltweit mehreren Tausend Business Schools, sei es eine Herausforderung, sich von anderen zu unterscheiden, so Studienautor Crisp. Das Problem vieler Werbeanzeigen sei es daher, dass sie alle so ähnlich seien.

Die Studie, die mit Unterstützung der EFMD (European Foundation for Management Development) durchgeführt wurde, analysierte zudem 37 Websites von Business Schools.

 

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

2 Comments

  1. Fair Journalism

    28. Februar 2017 at 9:41

    1:1 Plagiat der englischsprachigen Pressemeldung des kommerziellen Studienautors ohne Quellenangabe… Soviel zum Thema „Journalismus“ und „unabhängig recherchiert“…

    • Bärbel Schwertfeger

      28. Februar 2017 at 9:55

      manchmal schadet es nicht, erst zu lesen und dann zu kritisieren. Die Pressemeldung zur Studie ist verlinkt, die Quelle angegeben.

      Bärbel Schwertfeger

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