MBA-Studium: Immer höhere GMAT-Werte - MBA Journal

Zulassung zum MBA-Studium: GMAT-Werte werden immer höher

Von am 4. Juli 2014

An mehr als 6000 Schulen weltweit ist der Graduate Management Admission Test (GMAT) eines der Zulassungskriterien. Dabei steigen die Werte der Bewerber kontinuierlich. Wer da noch mithalten will, muss sich gut vorbereiten.

Um die Jahrtausendwende lag der durchschnittliche GMAT-Wert eines der zehn besten MBA-Programme in der Rangliste des britischen Wirtschaftsmagazins Economist bei 688 Punkten. 2013 waren es schon 712. Den höchsten Durchschnittswert hatte die Stanford Graduate School of Business mit 729. Aber auch Harvard, Yale, Chicago und die New York University lagen über 720.


Werden die MBA-Studenten also immer schlauer? Wohl kaum. Aber der Wettbewerb um die Studienplätze wird härter. Zwar fordern die Schulen meist keine Punktzahl und erklären stets, dass der GMAT nur eines der Zulassungskriterien ist, aber nicht allein ausschlaggebend. Tatsächlich werden oftmals ein paar Studenten trotz niedriger Werte zugelassen, weil sie etwas Außergewöhnliches in ihrem Leben oder Job geleistet haben. Aber für die Mehrheit zählt der GMAT eben doch und das bedeutet, dass vor allem eine gute Vorbereitung wichtig ist.

Gerade Deutsche unterschätzen das häufig und machen sich zu wenig mit der Art und Logik der Testfragen vertraut. Hundert Stunden Vorbereitung seien inzwischen normal, schreibt der Economist. Und längst gibt es unzählige Anbieter, die MBA-Bewerbern dabei helfen, besser abzuschneiden.

Der GMAT misst verbale und mathematisch/logische Fähigkeiten und wird nur auf Englisch und computerunterstützt durchgeführt. Seit 2012 gibt es die neue Sektion „Integrated Reasoning“, bei der die Kandidaten komplexe Datenquellen analysieren und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen müssen. Die Ergebnisse können zwischen 200 und 800 Punkten liegen, üblich sind Ergebnisse zwischen 400 und 600 Punkten. Immer mehr Business Schools akzeptieren auch den GRE (Graduate Record Examination), den Standardtest zur Aufnahme eines Master-Studiums in den USA.

Weitere Informationen: www.mba.com

 

 

About Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Kommentar verfassen