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MBA-Studenten lernen PR

Von am 4. Juli 2012

Die Public Relations Society of America (PRSA) startet einen Pilot-Kurs mit fünf MBA-Programmen, um MBA-Studenten in Öffentlichkeitsarbeit zu schulen. Mit dabei sind die Kellogg School of Management, die Smith School of Business an der University of Maryland, die Tuck School of Business an der Dartmouth University, die School of Business an der Quinnipiac University sowie das College of Business Administration Business an der University of Texas.

Paul Argenti, ein Professor an der Tuck School und Autor des Buches Corporate Communications, hat das Curriculum für den Pilotversuch entwickelt. Jede Schule habe die Möglichkeit, seinen Leitlfaden für den Kurs zu übernehmen oder sie an die Bedürfnisse der Schule anzupassen, so der Professor. An der Tuck School gibt es den Kurs zu Corporate Communications bereits seit 30 Jahren, vor kurzem kamen neue Unterrichtseinheiten zu Verhandlungsführung und Reputationsmanagement dazu.

Anlass für den neuen Kurs war eine Umfrage der PRSA bei 204 amerikanischen Geschäftsführern. Dort gab die Mehrheit an, dass sie die Vorbereitung von MBA-Absolventen beim Thema Communication & Reputation Management als unzureichend bewerten und sie glauben, dass MBA-Programme zu wenig Wert auf Kommunikationsstrategien und die damit verbundenen Leadership Skills legen.

Das Programm wird von der Arthur W. Page Society, dem Council of Public Relations Firms und der Association of Business Communicators unterstützt. Auch die PRSA Stiftung hat anfangs Gelder zur Verfügung gestellt. Fortlaufende finanzielle und materielle Unterstützung erfährt das Programm durch die MWW Group, Kelton Research, die Hilton Hotels Corporation and Southwest Airlines.

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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