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IE Business School: Hacking selbst erlebt

Von am 10. Juni 2015
© IE Business School

An der IE Business School erfahren MBA-Studenten am eigenen Leib, wie einfach sich ihre Accounts hacken lassen. Das soll sie für die Datensicherheit im Unternehmen sensibilisieren.

Im Unterricht knackt Jose Esteves, Professor für Information Systems und in seinem früheren Leben selbst ein Hacker, die Nutzerkonten seiner Studenten, um ihnen so zu zeigen, wie einfach es für andere ist, ihre Schwachpunkte zu finden. Es folgt eine Mini-Session, wie man Accounts hackt. Ziel ist es, mehr Aufmerksamkeit für Datensicherheit zu schaffen und zu verstehen, wie Hacker vorgehen und welche Techniken sie verwenden.

Auch wenn die Studenten später keine Chief Information Officer werden, helfe der Unterricht, ihnen deutlich zu machen, dass die Datensicherheit in einem Unternehmen immer nur so gut ist wie ihre schwächste Stelle, so die Business School. Zudem lernen die Studenten, wie sie sich zu ihren eigenen Schwachpunkten bekennen, anstatt sie zu verschleiern. So versuchten Führungskräfte oftmals, ihre Misserfolge zu vertuschen, aber andere würden sie immer finden und daraus ihren Vorteil schlagen, so der Professor. „Um sich selbst zu schützen, muss man wie ein Hacker denken“, behauptet Esteves. Und das Geheimnis eines guten Hacker sei es, seine eigenen Schwachpunkte zu kennen.

Die IE Business School in Madrid gehört zu den führenden europäischen Business Schools.

 

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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