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GMAC: Europäische MBAs verdienen am meisten

By on 30. Dezember 2013

95 Prozent der diesjährigen MBA-Absolventen in den USA haben einen Vollzeit-Job gefunden, in Europa sind es nur 82 Prozent. Dafür verdienen MBAs in Europa mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Graduate Management Admission Council (GMAC).

Weltweit haben 90 Prozent der MBA-Absolventen (befragt wurden dabei aber auch Absolventen anderer Masterabschlüsse in Wirtschaft) eine Stelle bekommen. 95 Prozent sind es in den USA, 92 Prozent in Lateinamerika, 87 Prozent in Indien und 82 Prozent in Europa. Weltweit sind das sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, aber immer noch weniger als 2012. Dabei gaben 74 Prozent der Absolventen an, dass sie ihren Job ohne ihren Abschluss nicht bekommen hätten. An der Umfrage nahmen 915 Alumni von 129 Schulen teil.

Die meisten Amerikaner (97 Prozent) bleiben dabei in den USA, aber immerhin 58 Prozent arbeiten für ein multinationales Unternehmen. 15 Prozent der Absolventen weltweit kamen im Technologiesektor unter. Tendenz steigend. Lediglich fünf Prozent bezeichneten sich als Unternehmer oder Selbstständiger.

Die Gehälter sind stets abhängig von vielen Faktoren und müssen daher mit Vorsicht betrachtet werden. Bei Amerikanern, die ein zweijähriges MBA-Programm absolviert haben, liegt der Mittelwert (Median) bei 90.000 US-Dollar plus einem Bonus und weiteren Kompensationen in Höhe von 10.000 US-Dollar. Inder verdienten dagegen nur 34.988 US-Dollar. Am höchsten ist der Median bei Europäern nach dem Abschluss eines einjährigen MBA-Programms mit 101.093 US-Dollar.

Das Graduate Management Admission Council ist eine Nonprofit-Organisation und Eigentümer des Graduate Management Admission Test (GMAT), der bei mehr als 6.000 Business Schools als Zulassungstest eingesetzt wird.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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