Gisma wird An-Institut der Leibniz Universität

Gisma wird An-Institut der Leibniz Universität

Von am 9. Juni 2011

Nachdem die Zukunft der Gisma Business School vor kurzem noch in den Sternen stand, wurden nun die Weichen für die Zukunft gestellt. Seit heute ist die Gisma offiziell ein An-Institut der Leibniz Universität Hannover. Das hat der Senat der Business School beschlossen. Ende des Jahres bezieht die Schule ein neues und größeres Gebäude im Zentrum Hannovers. Zudem soll ein neuer Stiftungsrat mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für Stabilität sorgen.

„Unser Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen weiter auszubauen“, erklärt Professor Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover. „Davon sollen nicht nur die Wirtschaftswissenschaften, sondern auch die Ingenieurdisziplinen profitieren. Unterstützt durch die neue Rechtsform streben wir an, die Gisma und die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät zum forschungsstärksten Standort für Managementausbildung in Deutschland weiterzuentwickeln.“


Als An-Institut der Leibniz Universität Hannover bleibt die Business School eine organisatorisch eigenständige Einrichtung, die privatrechtlich organisiert ist. Uni und Gisma verständigen sich vertraglich auf die Grundlagen der akademischen Zusammenarbeit und legen ein gemeinsames Berufungsverfahren für neue Professoren fest.

Ende dieses Jahres wird die Business School einen neuen Standort in der Goethestraße in Hannovers Zentrum beziehen. Mit dem neuen Gebäude rückt Gisma näher an den Campus der Universität heran, vergrößert ihre Fläche und erhöht die Präsenz im innenstadtnahen Bereich.

War die Gisma in der Vergangenheit mehrmals zwischen die Mühlen der unterschiedliche Interessen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geraten, soll nun ein dreiköpfiger Stiftungsvorstand für Stabilität sorgen. Dort sitzt neben dem Uni-Präsidenten Barke nun auch der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode und der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, Volker Müller.

„Wir stehen für einen Neuanfang, den sich viele Beteiligte in den vergangenen Monaten gewünscht haben“, sagt Wirtschaftsminister Jörg Bode. Mit der personellen Verstärkung der Gisma-Stiftung erhalte diese nun mehr Gewicht bei der Wahrnehmung ihres gemeinnützigen Zieles, das das Land Niedersachsen bei der Gründung 1999 gemeinsam mit der Wirtschaft festgelegt hatte.

Neuerungen gibt es auch im Senat: Künftig wird Professor Stefan Helber, Mitglied der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die Leibniz Universität im Gremium vertreten. Weiteres neues Mitglied ist der bekannte niedersächsische Unternehmer Werner M. Bahlsen, der sich seit Jahren aktiv dafür einsetzt, den Internationalisierungsprozess in Niedersachsen zu beschleunigen und sich dabei insbesondere für Bildungseinrichtungen engagiert.

www.gisma.com

About Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

Kommentar verfassen