FT-Ranking: Die besten Executive MBA

FT-Ranking: Die besten Executive MBA Programme

By on 19. Oktober 2015

Auch im neuen FT-Ranking zu den weltweit besten Executive MBA Programmen punkten vor allem Studiengänge, die von mehreren Schulen gemeinsam angeboten werden. Sieger ist das TIEMBA-Programm der Pekinger Tsinghua University zusammen mit INSEAD. Bestes Programm mit deutschem Standort ist die ESCP Europe auf Platz 13. Der Kellogg-WHU Executive MBA kommt auf Platz 20.

Die Financial Times (FT) hat ihr neues Ranking zu den besten Executive MBA Programmen (EMBA) veröffentlicht. Sieger ist in diesem Jahr das TIEMBA-Programm der Tsinghua University in Peking und INSEAD (Vorjahr Platz 3), gefolgt von dem Programm der Kellogg School of Management zusammen mit der Business School der Hong Kong University of Science and Technology HKUST (Vorjahr Platz 2). Der Vorjahressieger Trium Global Executive MBA, den die HEC Paris, die London School of Economics und die Stern School of Business an der New York University gemeinsam anbieten, landet auf Platz 3.

Sieger TIEMBA schneidet dabei bei den meisten Indikatoren gut ab und seine Absolventen bekommen mit einem Durchschnittsgehalt von 324,000 Dollar das zweithöchste Gehalt nach den Absolventen des Kellogg/HKUST EMBA mit 408.000 Dollar.

Platz 4 belegt das Programm der Columbia Business School mit der London Business School, gefolgt vom EMBA der UCLA Anderson School of Management in Los Angeles mit der National University of Singapore, die damit ihre Plätze getauscht haben

Beste US-Schule im Alleingang ist die Olin Business School an der Washington University mit ihrem Washington-Fudan Executive MBA in China auf Platz 6, den im vergangenen Jahr noch die Wharton School einnahm. Sie landet diesmal nur auf Rang 14.

INSEAD kann sich um zwei Plätze auf Platz 7 verbessern, die IE Business School von Platz 13 auf 8. Einen bemerkenswerten Sprung von Platz 21 auf Platz 9 macht die Oxford Said Business School. Das IMD kommt auf Platz 18 (Vorjahr Platz 15).

Das Antai College of Economics and Management an der Shanghai Jiao Tong University erreicht als beste chinesische Schule im Alleingang Platz 10 (Vorjahr 17) und schneidet damit deutlich besser als die CEIBS ab, die diesmal nur auf Rang 16 (Vorjahr 10) landet.

Bestes Programm mit deutschem Standort ist die ESCP Europe auf Platz 13 (Vorjahr Platz 16). Der Kellogg-WHU Executive MBA kommt auf Platz 20 (Vorjahr Platz 22). Die ESMT erreicht Platz 30 (Vorjahr Platz 30) und die Mannheim Business School mit ihrem gemeinsamen Programm mit der Essec Business School verbessert sich um fünf Plätze gegenüber dem Vorjahr und kommt auf Platz 45. Die HHL Leipzig School of Management kann sich auf Platz 81 behaupten.

Die Universität St.Gallen kann sich um zehn Plätze auf Platz 41 verbessern. Einen steilen Aufstieg um 21 Plätze auf Rang 56 legt die Universität Zürich hin.

Fünf Schulen schaffen den Neueinstieg ins Ranking. Die Lee Kong Chian School of Business an der Singapore Management University landet dabei gleich auf Platz 36. Auch die Frankfurt School of Finance & Management schafft den Einstieg und kommt auf Platz 93.

Wie immer zählt beim FT-Ranking vor allem das Gehalt bzw die Gehaltssteigerung, die entsprechend der Kaufkraftparität (Purchasing Power Parity, PPP) umgerechnet werden. Da die Kaufkraft des Dollars in China und Schwellenländern aber bei einem Vielfachen der Kaufkraft des Dollars in Europa liegt, kommt es zu abstrusen Verzerrungen. Vor allem Schulen in China profitieren davon.

Das höchste Gehalt gibt es beim Kellogg-HKUST EMBA mit 408.431 Dollar. Die Absolventen des gemeinsamen Programms von INSEAD mit der chinesischen Tsinghua University verdienen 324.115 Dollar – eine Gehaltssteigerung von 80 Prozent. Dagegen müssen sich INSEAD-Absolventen mit 212.019 Dollar zufrieden geben. Im Vorjahr waren es allerdings nur 186.211 Dollar.

IMD-Absolventen bekommen 261.397 Dollar (40 Prozent Gehaltssteigerung), die Absolventen von St.Gallen nur 159.327 Dollar (47 Prozent Gehaltssteigerung).

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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