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Frankfurt School startet Part-time MBA

By on 18. November 2015
Frankfurt of Finance & Management Frankfurt School

Die Frankfurt School of Finance & Management bietet ihren MBA ab 2016 auch als zweijährigen Part-time MBA an. Damit gibt es an der Schule vier MBA-Studiengänge, die vor allem bei internationalen Studenten auf rege Nachfrage stoßen.

Mit dem neuen Part-time MBA komplettiert die Frankfurt School of Finance & Management ihr MBA-Angebot. Der zweijährige Studiengang richtet sich an internationale und deutsche Berufstätige, die ihre Führungskompetenzen ausbauen wollen.

Der Unterricht findet an 16 verlängerten Wochenenden von Donnerstag bis Sonntag oder von Freitag bis Sonntag statt. Dazu kommen zwei Wochen Blockunterricht. Als Wahlfächer können die Teilnehmer Investments, Supply Chain Management & IT, Organisational Design und Financial Institution Management belegen. Es gibt ein Auslandsmodul an einer führenden Business School sowie Einzelcoaching.

Zulassungsvoraussetzung sind ein erster Hochschulabschluss, hervorragende Englischkenntnisse, mindestens zwei Jahre relevante Berufserfahrung sowie GMAT/GRE oder der Frankfurt School Admissions Test. Die Studiengebühren liegen bei 34.900 Euro. Es gibt diverse Stipendien und Rabatte.

„Mit dem Frankfurt MBA in Teilzeit bauen wir auf unserer langjährigen und erfolgreichen MBA-Erfahrung auf. In der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Frankfurt bieten wir unseren MBA-Studenten ein inspirierendes und attraktives Umfeld“, erklärt Programmdirektor Professor Horst Löchel.

Lange Zeit hatte sich die Privatuni schwer getan mit ihrem Einstieg in den MBA-Markt. Ein gemeinsamer MBA mit der britischen Henley Business Schools scheiterte mangels Nachfrage. Dann versuchte man es mit einem deutschsprachigen MBA-Angebot, bei dem man kein Erststudium brauchte. „Wir waren auf der erratischen Suche nach einem vermuteten Markt“, gesteht Präsident Professor Udo Steffens heute.

Inzwischen verfügt die Schule über die beiden internationalen Akkreditierungen von AACSB und EQUIS und seitdem sie ihre Programme auf Englisch anbietet, zieht sie auch deutlich mehr internationale Studenten an. „In einer Stadt wie Frankfurt gibt es genug Bedarf an einer internationalen Managementweiterbildung“, sagt Präsident Steffens.

Im Vollzeit-MBA, der im Oktober zum zweiten Mal startete kommen 40 der insgesamt 44 Studenten aus dem Ausland. Die durchschnittliche Berufserfahrung beträgt fünf Jahre. Auch im Executive MBA brachte die Umstellung von Deutsch auf Englisch mehr internationale Teilnehmer. Knapp die Hälfte der 47 Führungskräfte kommt aus dem Ausland, unter anderem aus Syrien, dem Iran, Israel, Ungarn, Peru und Russland. Sie haben eine durchschnittliche Arbeitserfahrung von knapp zwölf Jahren. 36,8 Prozent sind Frauen.

Zudem gibt es einen MBA in International Healthcare Management (IHM) mit 31 Studenten. Auch hier stammen 29 Teilnehmer und damit 93,5 Prozent aus dem Ausland. Ihre durchschnittliche Berufserfahrung liegt bei acht Jahren, der Altersdurchschnitt beträgt 35 Jahre.

Die Frankfurt School of Finance & Management, die aus der ehemaligen Hochschule für Bankwirtschaft hervorgegangen ist, bietet neben Bachelor– und Master-Programmen auch vier MBA-Programme an: Einen Executive MBA und einen MBA in International Healthcare Management sowie einen Vollzeit- und ab 2016 auch einen Teilzeit-MBA. Die Schule ist von den beiden wichtigsten internationalen Organisationen AACSB und EQUIS akkreditiert.

 

 

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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