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Forbes Ranking: Harvard MBA lohnt sich am meisten

By on 14. August 2011

Das neue Ranking des Wirtschaftsmagazins Forbes basiert nur auf einem Kriterium: Dem Return on Investment, also der Rendite eines MBA-Studiums, gemessen am Gewinn im Verhältnis zum einge-
setzten Kapital. Den ersten Platz belegte in diesem Jahr die Harvard Business School, die damit die Stanford School of Business von der Spitze verdrängt.

Ein MBA-Studium ist teuer. So kostet ein zweijähriges MBA-Studium an der Stanford School of Busi-
ness 275.000 Dollar an Studiengebühren und Gehaltsausfall. Lohnt sich das? Das fragte das Wirt-
schaftsmagazin Forbes bei seinem Ranking. Basis waren 16.00 Alumni von mehr als 100 Schulen, von denen 30 Prozent antworteten.

Verglichen wurde das Gehalt in den ersten fünf Jahren nach dem MBA-Abschluss mit den Opportu-
nitätskosten (zwei Jahre Verdienstausfall, Studiengebühren und sonstige Gebühren), um so zu einem
„5-Jahres-MBA-Gewinn“ zu kommen. Vergleichswert ist das Gehalt, das ein MBA-Absolvent hätte, wenn er in seinem Job geblieben wäre du nicht studiert hätte.

Auf Platz 1 landete diesmal – und damit zum ersten Mal seit 2003 – wieder die Harvard Business School und verdrängte damit Stanford von der Spitze. Harvard-Absolventen, die ihr MBA-Studium 2006 beendet haben, konnten ihr Gehalt von 79.000 Dollar vor dem Studium auf 230.00 Dollar im fünften Jahr nach Studienende steigern. Das war der höchste Zuwachs unter den US-Schulen. Platz 3 in dem US-Ranking belegt die Chicago Booth School of Business, gefolgt von der Wharton School und der Columbia Business School.

Harvard-Absolventen brauchten 3,6 Jahre, bis sich ihre Studienkosten amortisiert hatten. Bei Stanford waren es 3,5 Jahre. Auch bei den restlichen Top 50 lag der Zeitraum zwischen drei und vier Jahren.

Deutlich schneller zahlt sich das Studium natürlich bei den einjährigen Programmen aus, die separat gerankt wurden. Platz 1 erreichte IMD in Lausanne. Hier konnten die Absolventen ihr Gehalt von 80.000 auf 247.000 Dollar steigern und hatten die Kosten in zwei Jahren wieder amortisiert. Platz 2 belegt Insead, gefolgt von der IE Business School in Madrid und SDA Bocconi in Mailand. Rang 5 bis 10 belegen die britischen Schulen Cambridge, Oxford, Lancaster, Warwick, Cass und Cranfield.

www.forbes.com

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

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