EBS: Neues Skandal-Video aufgetaucht • MBA Journal - NEWS über Business Schools und Executive Education

EBS: Neues Skandal-Video aufgetaucht

By on 10. November 2015

„So feiern Protz-Studenten von der Elite-Uni“ titelt die BILD-Zeitung in ihrer heutigen Regionalausgabe und schreibt über ein von Studenten der EBS neu gedrehtes Skandal-Video. Die als Satire gedachte Darstellung wirft erneut ein schlechtes Bild auf die seit Jahren von Skandalen erschütterte Privatuni.

„Sex in der Sauna, baden mit Cheerleadern und ganz viel Koks…“ so reißt die BILD-Zeitung ihren Artikel über ein von Studenten der EBS gedrehtes Video in der heutigen Regionalausgabe Frankfurt an.

„Sie koksen, lümmeln sich mit Cheerleadern im Pool, protzen mit der Rolex und träumen vom Sex in der Sauna der Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden“, schreibt die Zeitung und bezieht sich dabei auf ein Musikvideo, mit dem sich die EBS für die WHU Euromasters, einem Sportevent für Business Schools, beworben hat.

Eine kleine Gruppe EBS-Studierender habe dieses Video zum Anlass genommen, bestehende Vorurteile gegenüber unserer Universität auf satirische Weise darzustellen und allen voran sich selbst und bestehende Klischees zu persiflieren, schreibt EBS-Geschäftsführer Holger Follmann an die Professoren, Kollegen und Studierende. „Die Idee: Ein satirisches Video, das EBS-Studierende als verwöhnte Kinder aus reichem Hause zeigt, die ausschweifende Partys dem Universitätsalltag vorziehen. Die gezeigten Personen und Handlungen sind fiktiv und entsprechen damit keinen realen Begebenheiten.“

Kurz nach der Veröffentlichung des Videos und nach Rückmeldungen aus den eigenen Reihen der Studierendenschaft und der Universität seien die Verantwortlichen jedoch zu der Erkenntnis gelangt, dass das Video missverständlich aufgefasst werden könnte und hätten den Videoclip von der betreffenden Online-Plattform genommen, so Follmann weiter.

„Nur Insider der WHU Euromasters, die Kenntnisse zum Wettbewerb und dem gegenseitigen „Aufziehen“ unter den Studierenden haben, seien in der Lage, die im Video gezeigten satirischen und selbstironischen Szenen vollumfänglich zu verstehen“, schreibt Follmann. „Die Option, dass die dargestellten Aktionen ggf. nicht als Satire erkennbar seien, ließ den Entschluss reifen, das Video aus dem Netz zu nehmen.“

Die betroffenen Studierenden hätten dann selbst den Vorschlag eingebracht, Sozialstunden für die Region Rheingau zu leisten. „Nach erneuter Prüfung des Videos seien sie zu der Selbsterkenntnis gelangt, dass sie es bei der Inszenierung „mit der Satire ein bisschen übertrieben“ hätten. Im Zuge dieser Angelegenheit erfolgten keine Exmatrikulationen. Weitere Universitätsinterna diesen Sachverhalt betreffend werden wir nicht kommentieren.“

Das Video wurde zunächst auf Youtube gelöscht*, ist aber inzwischen wieder in leicht veränderter Form zu sehen.

Der Clip mit dem Titel „EBS Spirit Movie 2015“ spielt in der Therme und zum Refrain „Blau wie mein Blut, schön, reich und nett. Asozial und zugeschneit mit einem Bein im Jet“ hopsen und tanzen rund 15, teils halbnackte oder nackte Studenten und blonde Studentinnen herum. „Gesponsert von dem Dietmar (Dietmar Hopp hat der Schule mehrere Millionen Euro bezahlt und sie so vor der Pleite bewahrt) sind wir in voller Tracht, ….(nicht verständlich) besoffen und das die ganze Nacht. Am Arm die Rolex tickt. Statt Arbeit wird gefickt“, singen die beiden in dem Clip namentlich genannten Studenten.

Nun kann man sich zwar über Geschmack streiten, so mancher dürfte das Video jedoch weder als witzig oder kreativ, sondern einfach nur als peinlich empfinden. Vor allem aber zeugt es von mangelnder Sensibilität und fehlendem Verantwortungsbewusstsein der Studenten. Ihnen fehlt offenbar jegliche Kompetenz dafür, ihr eigenes Handeln und dessen Folgen abzuwägen. Und es handelt sich hier nicht um einen spontanen Blödsinn, sondern um ein mit erheblichem Aufwand gedrehtes Video.

Für die EBS, die seit 2011 von Skandalen und Finanzproblemen erschüttert wird, und erst vor kurzem stolz verkündete, endlich mal wieder schwarze Zahlen schreiben zu wollen, ist der Vorfall ein Desaster. Schließlich schreibt sich die Privatuni stets groß auf die Fahnen, Führungskräfte auszubilden, die ihre Verantwortung „in allem, was sie tun“ wahrnehmen.

Laut BILD versuchte EBS-Pressesprecherin Jana Stelz das Ganze herunterzuspielen. Das Video zeuge „von einer gehörigen Selbstironie bei den verantwortlichen Studierenden, die sich nicht dafür zu schade sind, das auf Satire ausgelegte Drehbuch kreativ umzusetzen.“

Bereits 2010 geriet die EBS mit einem Saufgelage ihrer Studenten zu Beginn des Semesters in die Schlagzeilen. Das kommt zwar an anderen Hochschulen auch vor, aber das Ausmaß war offenbar besonders groß. Damals sollen Polizei und Retter laut BILD zehn kollabierte Studenten in den Weinbergen aufgelesen haben. Sogar ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Und im September diesen Jahres wurde auf Facebook geworben: „We don´t wanna study, we wanna party.“ Auch andere Einträge zeigen, dass exzessives Feiern an der EBS offenbar schwer angesagt war und ist.

„Die European Business School im Rheingau sollte einmal ein hessischer Leuchtturm werden. Derzeit macht sie nur noch durch Skandale Schlagzeilen“, schrieb die Frankfurter Neue Presse im August letzten Jahres. Und da reiht sich nun wohl auch das missglückte Satire-Video ein.

Neu ist die satirische Darstellung der EBS als Schule für die verwöhnten Töchter und Söhne reicher Eltern nicht. Bereits 2007 drehten Studenten der WHU ein Video über die EBS. „Im Kindergarten wärst Du fast sitzen geblieben. Aber dann hat dein Papi einen neuen Spielplatz bezahlt“, lästerten darin die Studenten der WHU. Teil 2 des Videos wurde inzwischen gelöscht, nur der harmlosere Teil 1 ist noch online. „Wissenschaft“ lesen darin zwei „EBS-Schnösel“ auf dem Schild der Hochschule und lästern: „Das ist ja total old School. Die haben das immer noch nicht kapiert. Papi macht´s.“

*Das Video war auf mehreren Plattformen, war aber dann verschwunden. Es befand sich auf BILDplus (kostenpflichtig) und auf einem offenbar illegalen Klon von BILDplus, der alle Inhalte kostenlos ins Netz stellt und über den erstmals am 22.Oktober berichtet wurde.  Bei BILD Frankfurt wusste man am 21. November noch nichts von dem Klon und hielt auch einen Link für unproblematisch. Ungeklärt ist, ob BILDplus überhaupt die Nutzungsrechte an dem kostenpflichtig angebotenen Video der EBS-Studenten hat. Inzwischen ist das Video wieder bei Youtube zu sehen.

Über Bärbel Schwertfeger

Bärbel Schwertfeger ist Diplom-Psychologin und seit 1985 als freie Journalistin im Bereich Management, Weiterbildung und Personalentwicklung tätig.

45 Comments

  1. Guntram Gantenbein

    21. November 2015 at 5:55

    Sie verlinken auf den Artikel mit dem funktionierenden Video. Ihnen kommt dabei nicht komisch vor, dass man dort für die Artikel, die beim Axel-Springer-Verlag hinter einer Pay-Wall liegen, gar nichts bezahlen muss? Könnte es sich bei der Website nicht doch um einen illegalen Klon handeln?

    Sind Sie sicher, dass das Original bei Youtube war und nicht bei Vimeo?

    Teil 2 des Videos von 2007 der WHU scheint bei Youtube auch nicht gelöscht zu sein, sondern ist nur nicht mehr gelistet. Es ist allerdings dank Konflikt mit der GEMA in Deutschland blockiert. Ich finde diesen Teil allerdings auch harmlos. (Zwei tanzende Studentinnen im Kleid.)

    Ihre Überschrift verwendet fast wortgleich die Bild-Schlagzeile. Diese und der Anreißer bei BILD erwecken doch den Eindruck, es handelte sich um ein authentisches Video, dass Studenten bei einer tatsächlichen ausschweifenden Party zeige. Zudem wäre es „aufgetaucht“, also irgendwie auf dunklen Kanälen an die Öffentlichkeit gelangt. Und es wäre ein „neues Skandal-Video“. Gab es dann ein altes Video? Oder ist nur der Skandal neu? Und wer hat es eigentlich zum Skandal erklärt?

    All das dient selbstredend nur dazu, den Kunden hinter die pay-wall zu locken bzw. die Zeitung zu verkaufen. Wer das nicht will, geht weiter mit dem Eindruck, da wäre wieder ein Skandal.
    Wer es doch kauft, wird dann feststellen, dass es doch ganz anders war. Willkommen beim Boulevard-Journalismus, Hauptsache es wurde bezahlt.

    An dieser Stelle fällt der Skandal doch bereits größtenteils in sich zusammen. Es war inszeniert, als Satire, keine Feier sondern ein Musik-Video, wirklich Nacktes sieht man auch nicht, die Einnahme von Drogen wird auch nicht gezeigt. Gut, Sprache und Gestik sind hier und da etwas direkt.

    Sie schreiben „[..] hopsen und tanzen rund 15, teils halbnackte oder nackte Studenten und blonde Studentinnen herum.“ Einige der Männer sind mit nacktem Oberkörper im Kaltwasser-Becken, eine Frau im Bikini, eine weitere mit Bikini-Oberteil und Cheerleader-Rock, weitere im kompletten Cheerleader-Dress, eine komplett im Bademantel verhüllt. Die Restlichen sind ebenfalls bekleidet. Ist „blond“ jetzt genauso schlimm wie „nackt“ oder sonst irgendwie anrüchig?

    Die Studenten werden ein paar Sozialstunden leisten, fertig.
    Wäre es ein „Desaster“, wäre es der Uni vielleicht auch eine Pressemitteilung wert.
    Mehr Bekanntheit muss für die Uni ja auch nicht nur Schlechtes bedeuten.

    Nun noch zum eigentlichen Video. Sie bringen dazu das Follmann-Zitat mit der vollumfänglichen Verstehbarkeit als Satire/Selbstironie nur durch Insider. Das „vollumfänglich“ macht den Satz natürlich unangreifbar. Ein Teil-Verständnis dürfte es allerdings auch dem Außenstehenden ermöglichen zu erkennen, dass es sich hierbei nicht um eine reale Szene handelt. Auch etliche Anspielungen dürfte man nach kurzer Recherche in den offiziellen Afterparty-Videos der WHU Euromasters und auf den Websites der angesprochenen Einrichtungen finden.

    Das Video leitet mit den Worten ein: „An alle Business-Pirates, Sesamstraßentiere und staatlichen [ohhh]. Dieser Song ist für euch:“
    Da könnte einem vielleicht schon Dämmern, dass das Video Anspielungen enthält. Die „Buccaneers“ von der Bucerius-Lawschool in Hamburg haben jedenfalls ein Piraten-Video gedreht. Und Achtung, auf Sesamstraßentiere achten.

    Dann fährt das Video fort im Stile des letztjährigen Spirit-Videos, in dem das Maskottchen Ralph Rheingaul im Stile Ali Bumaye‘s „Voll süß aber“ einen neuen Text rappte. Diesmal hört man den Original-Text „Anabolika-Body, voll süß aber / Mercedes-Mietwagen, voll süß aber / Deine Hu…], hier unterbrechen ihn die Cheerleader mitten im Wort „Hu***sohngang“ mit „Nein nein nein Ralph, dieses Mal läuft das ganz anders ab.“

    Das finde ich schon mal sehr sensibel und verantwortungsbewusst.
    Nach Ukulele-Intro geht es dann in die prunkvolle Therme. Zur Melodie des Hits „Blau wie das Meer“ aus Mallorcas „Bierkönig“ von Tobias Riether alias Tobee tanzen die Studierenden.
    I
    m Original besingt Tobee seine Urlaubs-Bekanntschaft im Putzfrauen-Outfit mit dem Refrain „Blau wie das Meer / voll wie der Strand / und so breit wie der Horizont / lag sie im weißen Sand.“

    Die Studierenden haben auch die Strophen bekanntermaßen angepasst.
    „Nach 14 Tagen Kampen, jetzt an die WHU,
    und kommen wir vom Bootssteg, jubelt uns der Pöbel zu“
    Damit bezeichnen sie vermutlich auch nicht das unbeteiligte Volk, sondern andere Studenten, die per Rheinschifffahrt beim WHU-Campus in Vallendar zu den Euromasters Eintreffende begrüßen.
    „die Frankfurt School muss campen, spielt fleißig PS2“

    Die FS veranstaltet ja z. B. das MBA Leadership Camp 2015 oder das Master Outdoor Camp.
    #Kampenstattcampen findet man hier und da als Motto.

    „mit Manager ist aussichtlos,
    vielleicht lags an den Nacktfotos“
    Da hängen im Video einige ausgedruckte Fotos an der Wand, auf einem sieht man einige Studierende entlang der Straßenmitte liegen, dem einen ist möglicherweise seine Badehose abhanden gekommen. Entsprechende Stellen sind allerdings brav geschwärzt. Auf den beiden anderen Fotos scheint Studentinnen irgendein alkoholisches Getränk ins Gesicht gesudelt worden zu sein, auch nichts Nacktes.
    „Gesponsert von dem Dietmar, sind wir in voller Tracht
    Geisterkrank besoffen und das die ganze Nacht“

    Hoffentlich hat Dietmar Humor.

    Das Wort „Geisterkrank“ scheint aus der Komödie „Fa** ju Göhte“ von Bora Dagtekin zu stammen.
    Zitat Chantal: „Ganz ehrlich, Herr Müller, sind Sie geborderlined, Sie Geisterkranker?!“

    Zurück zum Video: „und gibt’s hier wieder Riesenstress,
    war das bestimmt die EBS“

    Die von Ihnen den Studierenden abgesprochene Folgenabschätzung scheint also durchaus vorhanden zu sein.

    Zwei Cheerleader posieren mit Wangenküsschen für ein Selfie, das von jemand mit weißem Zylinder gefotobombt wird. Dafür fällt er mit angedeutetem Tritt ins Wasser. Offenbar handelt es sich um das Maskottchen der Bucerius Law School, das auch bei denen mal von einer Blondine und mal von einem Herren dargestellt wird.

    „Die ESB die ist nicht schlau,
    kein heißes Ding die Putzefrau
    Elmo, Maastricht, dann f*** ihn doch.
    Und die ZU, wie arm denn noch?„

    Elmo? Genau, dafür wurde ja anfangs auf Sesamstraßen-Puppen hingewiesen. Elmo, dessen Sprecher in den USA als Sexualverbrecher angeklagt werden sollte, die Klage aber nicht angenommen wurde, weil es verjährt war. Außerdem stellte es der Verdächtige als normale, einvernehmliche homosexuelle Beziehung da, bei der ihm nicht klar war, dass sein Partner erst 16 und nicht 18 war. Etwas davon ist wohl auf die Elmo-Figur selbst abgefärbt.

    Elmo ist aber auch das Maskottchen der SportlerInnen der Nordakademie in Elmshorn (NAK). Dort gibt es auch ein Spirit-Video, in dem die Studierenden mit Elmo-Masken auftreten. Ein Student tritt mit Elmo-Kopf vor einen Supermarkt, präsentiert sich scheinbar unbekleidet den Umstehenden, die dem großräumig verpixelten Mittelteil zujubeln.

    Ganz ähnlich die Szene im ESB-Video bei den Liegestühlen im Luminarium der Therme. Der Student tritt mit Elmo-Maske unten verpixelt vor die Cheerleader, die Reaktion ist allerdings deutlicher weniger enthusiastisch.
    Auch hier ist also alles dezent dramaturgisch eingebunden und keinesfalls bloße „Sexspielchen“.

    „Die ESB die ist nicht schlau,
    kein heißes Ding die Putzefrau
    Elmo, Maastricht, dann f*** ihn doch.
    Und die ZU, wie arm denn noch?“

    Die enge freundschaftliche Beziehung der Maskottchen der NAK (Elmo) und dem der Maastricht University stammt ebenfalls aus einem anderen Spirit-Video. Im Video wird dies szenisch umgesetzt, indem ein Student mit Elmo-Maske hinter einem Studenten im orangen T-Shirt im russischen Dampf-Bad steht und eine eindeutige Geste macht. Beide tragen zumindest Unterbekleidung.
    Wie man daraus „Träumen vom Sex in der Sauna“ konstruieren kann, ist das Geheimnis der BILD.

    Die Studierenden sieht man auch nicht „beim Koksen“. Auf dem Rand des Thermalbads steht ein Tablett mit weißem Pulver und einem zusammengerollten Geldschein. Die Einnahme selbst wird nicht gezeigt.

    Die Einstellung wird stattdessen dominiert von dem Studenten in der Ecke des Bads mit Frau im Arm und Uhr am anderen Arm, dem zwei Cheerleader mit großen Fächern Luft zuwedeln. Alle sind bekleidet.
    Auch die Szene in der Quellenbar, wo eine „Schnapsleiche“ mit einer Frankfurt-School-Fahne elegant bedeckt wird, ist dezent. Der Student trägt eine Art Grillschürze, die farblich und durch Accessoires humorvoll so gestaltet ist, dass es aussieht, als wäre der Träger muskulös und unbekleidet.
    Der Tresen ist mit einer beeindruckenden Armada von Edel-Wodka-Flaschen der Marken Grey Goose und Belvedere dekoriert.
    Hinter dem Tresen wird allerdings ein Student beim Lesen von „BGB für Dummies“ erwischt. Dieses Buch wurde ihm bereits in der Anfangsszene abgenommen.

    Offenbar ziehen einige doch das Lernen dem Feiern vor.

    Die Polonäse zieht weiter am Tresen, angeführt von Cheerleadern mit Champagner-Flasche, offenbar Marke Dom Pérignon Luminous. Auf dem Tresen dabei Studenten mit Kopf auf der Tischplatte, daneben wohl ein Smartphone, jedenfalls kein weiteres Drogen-Tablett.

    Bestimmt habe ich als Außenstehender etliches falsch oder gar nicht mitbekommen bzw. nicht auf die Schnelle herausfinden können. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Studierenden sich Mühe gegeben haben, eine schöne Location gewählt haben, durchaus Abwägen, was besser gezeigt oder nur angedeutet werden sollte und die Kontakte zu den befreundeten Mannschaften pflegen.
    Sie machen damit auch die anderen Einrichtungen und die WHU Euromasters bekannter und lenken das Interesse auch auf die anderen Spirit-Videos und das studentisches Leben an Privat-Unis. Dem Zuseher ist dabei zuzutrauen, Satire zu erkennen. Es war auch eine humorvolle Führung durch die Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden.
    Wenn es sprachlich für Manche etwas Derbe zugeht, muss ich den Studierenden zugutehalten, dass auch einer der Sponsoren des Euromasters, Dr. Nico Rose von Bertelsmann, in den Aftermovies mit Sprüchen wie „Please make some f***ing noise“ oder „you were all f***ing awesome“ zu hören ist.

    Da kann man wohl nicht erwarten, dass die Studenten da weit hinter zurückstehen.

    Und mit dem Image als Reiche mit Skandälchen kommen sie noch gut weg und haben einigen Wiedererkennungswert.

    (Auf Links habe ich verzichtet, so bleiben die Quellen in ihrem Kontext und werden nicht unnötig ins Licht gezerrt. Wer die erwähnten Videos sucht, wird sie auch so finden.)

    • Rsvs

      24. November 2015 at 23:34

      Eine lange Erklärung eines Videos, dass…keine Erklärung wert ist? Da das Video runter genommen wurde, andere Universitäten nicht in diesem Stil aufzutreten scheinen und die Öffentlichkeit mit Empörung reagiert, würde ich vielleicht mal aufhören Dinge zu verharmlosen und die Fehler bei Anderen zu suchen. Auch wenn ich die Reaktion zum Teil etwas überzogen finde, denke ich auch, dass man sich als Universität (die ja wohl den Einen oder Anderen nicht gut rüberkommenden Medienauftritt hatte) lieber von solchen Geschichten distanziert. Wenn Sie als CEO von Exxon in den letzten Jahren finanzielle und zum Beispiel umweltschädliche Probleme hatten, werden Sie ja auch nicht im Sinne einer Energiekonzern-Partie ein Video als Satire über die extravaganten Jachten Ihrer C-Stufe oder die Schäden an der Umwelt drehen, oder? So viel Gefühl kann, finde ich, eigentlich schon von einer Institution zu erwarten sein.
      Wenn sowas (abgesehen von der Fälschlich- oder Richtigkeit) http://www.zeit.de/campus/2012/01/European-Business-School in den Medien steht. Finden Sie es dann gefühlsvoll, dass man darüber Witze macht wie man sich weiterhin Luxus gönnt, während andere Bürger der Meinung sind, das Geld hätte auch mal ruhig anders investiert werden können? Ich fände eine andere Position als „Wir entschuldigen uns mit dem Unterton „ihr versteht den Humor nicht“ oder „so haben wir Wiedererkennungswert“ doch eher vertretbar.

  2. Ruler

    17. November 2015 at 2:35

    Wirklich interessant was man hier so lesen kann.

    Diese Diskussion spiegelt den Neid und Hass der Deutschen Gesellschaft auf Wohlstand und Besserverdiener wieder. Und die unglaubliche Spießigkeit.

    Wie arm wenn man noch nicht einmal ein Satire Video machen kann.

    Aufgrund genau dieser gesellschaftlichen Situation habe ich nach meinem EBS Studium auch mein Vermögen lieber in anderen Ländern verdient.

    Das erlaubt mir heute noch über so ein spitzen Video richtig ablachen zu können.

    • Rsvs

      17. November 2015 at 15:48

      Ich finde, dass wenn man so ein Video im Namen einer Institution, die für eher verständliche öffentliche Ärgernis gesorgt hat, dreht, kann man schon mit negativem Feedback rechnen. Kritik dann aber als Neid oder sonstiges unter den Tisch zu schieben erscheint mir dann doch eher spießig. Dass sie Ihr Vermögen, ob groß oder klein, im Inland oder Ausland verdienen hat welchen Einfluss auf Ihre Fähigkeit über Satire zu lachen? Wenn Sie darüber lachen können, warum reagieren Sie dann so empfindlich auf diese Reaktionen? Warum fällt es Ihnen so schwer mit Kritik umzugehen? Sie haben doch Coaches.

    • CvK

      17. November 2015 at 21:37

      Ich frage mich, ob wir gerade dem letzten Akt der Selbstzerstörung einer Kaderschmiede für arrogante Schnösel mit integriertem Auswandererpaket in Länder wie Kolumbien, Transnistrien oder Disneyland beiwohnen

  3. Student aus Frankfurt

    15. November 2015 at 16:57

    Kein Mensch hat heute noch einen Anreiz, auf die EBS zu gehen. Wieso auch, wenn man WHU/Mannheim/HSG haben kann? Und diese Tatsache klammert den miesen Ruf und all die Skandale noch aus. Wenn man die bescheidene Reputation einrechnet, kann die EBS langfristig einpacken – was vermutlich auch der Fall sein wird.

  4. Sebastian M.

    13. November 2015 at 19:02

    Eine künstlerische Höchstleistung scheint dieses Video ja leider wirklich nicht unbedingt zu sein. Glück für die Studenten, die dieses Video erstellt hatten, weder auf einer Film- noch Musikschule zu sein, sondern BWL studieren. Ein Skandal daraus zu machen, scheint aber etwas übertrieben zu sein (zugegebenermassen gibt es zumindest für die Bild-Zeitung eine schöne Schlagzeile). Gibt es denn wirklich so wenig relevante Themen rund um das MBA Studium zu berichten?

  5. Vater

    11. November 2015 at 18:16

    Lieber Herr Williams, Sie schreiben in Ihrem Kommentar das an der EBS nur das Portemonnaie der Eltern zählt, nicht die Leistung . Es geht mir nicht die privaten in Schutz zu nehmen , aber wer so eine Behauptung aufstellt sollte dies auch belege können.

    • Robin Williams

      11. November 2015 at 18:32

      Lieber Vater, wer lesen kann, ist im Vorteil. Das Wort „nur“ steht in meinem Beitrag in einem anderen Kontext, als von Ihnen dargestellt. Ich möchte von einer privaten Universität für die Studiengebühren einen mindestens vergleichbar anspruchsvollen und leistungsfordernden Lehrinhalt sehen, wie bei einer vergleichbaren staatlichen Universität. Das ist nach den Vergleichen, die ich ziehen konnte, nicht gegeben. Sie mögen da gerne anderer Meinung sein ….Unabhängig davon, ich würde bei einer privaten Univetsität und der Historie der vergangenen Jahre eine andere Sensibilität mit der eigenen Imagepflege mutmassen, oder öffnet zu gegebener Zeit dann wieder ein Gönner seine Schatulle, so ähnlich wie im Artikel beschrieben?

      • Marcus Ollig

        11. November 2015 at 20:50

        Hallo Herr Williams, wer eine Behauptung aufstellt sollte diese auch erklären, Sie schreiben :ich bin nur froh, dass mein Kind auf einer Universität studiert, wo seine Leistung zählt und nicht das Portemonnaie der Eltern, wo Werte vermittelt werden und nicht elitäres Gehabe
        Sie antworten VATER : Das Wort „nur“ steht in meinem Beitrag in einem anderen Kontext,
        Aber im welchem Kontext steht dies ?

      • D.

        12. November 2015 at 14:44

        Sehr geehrter Hr. Williams,
        Ich weiß ja nicht wie Sie zu ihren Vergleichen kamen, nach denen die EBS weniger anspruchsvoll sein soll als vergleichbare staatlichen Institutionen, sie erscheinen mir aber als etwas unglaubwürdig. Die guten Ergebnisse der EBS in zahlreichen renommierten Uni-Rankings sprechen jedenfalls eine andere Sprache. Als Lektüreempfehlung lege ich ihnen folgenden Artikel von karriere.de ans Hertz in dem man Klausuren der EBS mit denen einer staatlichen Uni verglichen hat und zu folgendem Schluss kam: „Insgesamt bewertet Metzger das Niveau der EBS- Prüfungen vor allem wegen der teilweise weiter gefassten Aufgaben höher als das der Frankfurter“
        http://www.karriere.de/sonstige/staatlich-oder-privat-klausuren-im-vergleich-7140/

      • Bärbel Schwertfeger

        12. November 2015 at 17:13

        also jetzt wird es langsam wirklich tragisch. Hier prallen zwei Meinungen aufeinander, die sich eben nicht so einfach – wenn überhaupt – verifizieren lassen. Und nun legt ein EBS-Befürworter als Beleg für die Qualität der EBS einen Artikel aus dem Jahr 2008 vor, in dem nicht einmal die Namen der Unis (damals war die EBS noch keine Uni), die verglichen wurden, genannt werden!

  6. ..

    11. November 2015 at 18:03

    Um mich auf einen Ihrer Kommentare zu beziehen: Sie sind nicht gegen Privatunis, sondern nur gegen die EBS. Da stellt sich die Frage, woher diese andauernde negative Haltung der EBS gegenüber kommt, die man in allen Ihren Beiträgen deutlich heraushört. Hat Ihnen die Uni irgendwas angetan? Anders kann man sich das ja nicht erklären, da man das ja kaum noch als „objektive Berichterstattung“ bezeichnen kann.
    Wäre schön, hier eine Antwort zu bekommen!

    • Bärbel Schwertfeger

      12. November 2015 at 8:45

      nein, die EBS hat mir nichts getan, außer dass sie sich bis vor kurzem ziemlich unprofessionelle Informationspolitik gemacht hat und zum Beispiel noch in diesem Jahr nicht mal die Zahl ihrer Professoren nennen wollte. Ich bekomme immer wieder – ungefragt – Informationen aus der EBS (über die ich gar nicht geschrieben habe), die mich doch daran zweifeln lassen, dass alles inzwischen so toll ist. Es gab nun mal auch in diesem Jahr genug News, die eben nicht positiv waren (Rauswurf des Präsidenten, finanzielle Lage, EQUIS etc.). Und vielleicht zur Klarstellung (da scheint es ja auch oft eine verzerrte Wahrnehmung zu geben): Ich habe in diesem Jahr 14 News über die EBS und den Jahns-Prozess geschrieben – von weit mehr als 100 News insgesamt.

  7. Vater

    11. November 2015 at 17:41

    Sehr geehrte Frau Schwertfeger,
    Sie schreiben in Ihrem Bericht : “ Neu ist die satirische Darstellung der EBS als Schule für die verwöhnten Töchter und Söhne reicher Eltern nicht “ !
    Können Sie das belegen das nur Kinder reicher Eltern an der EBS studieren ? Wie definieren Sie eigentlich reich ? ,
    Mit freundlichen Gruß

    • Bärbel Schwertfeger

      12. November 2015 at 8:58

      wieso soll ich denn das belegen, was andere so darstellen? Da verdrehen Sie wohl etwas. Im übrigen kann ich da nur das Buch „Gestatten Elite“ empfehlen, auch wenn es schon etwas älter ist.

  8. EBSler

    11. November 2015 at 14:03

    Sicherlich nicht das gelungenste Video vor dem Hintergrund der letzten Ereignisse, aber noch lange kein Grund es in der Bildzeitung abzudrucken oder hier in der Form breitzutreten. Diese Satiren und ein Schlagabtausch zwischen den Unis (gerade bei den WHU Euromasters) gab es schon zu Hauf und Ernst nimmt das von den Beteiligten keiner. Klar sieht das nach Außen nicht gerade nach „Elite Studenten“ aus aber genau darum geht es ja, sich selbst auch auf die Schippe nehmen zu können.

    Leider finde ich Ihre Berichterstattung sehr subjektiv mit einer ganz klar negativen Haltung zu privaten Universitäten. Vor allem der EBS. Schauen Sie sich doch mal zur Abwechslung das Aftermovie des 25. EBS Symposiums an, welches wir trotz vergleichsweise kleiner Uni jedes Jahr aufs Neue mit herausragendem Feedback auf die Beine stellen und über die Landesgrenzen hinaus eines der größten von Studenten organisierten Wirtschaftskongresse ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=dlDIPrIT2xc

    Das ist alles außerkurikulares Engagement und hat weder mit „Geld von Papi“ oder sonst etwas zu tun. Im Gegenteil viele Studenten haben Kredite oder Stipendien. Das findet man aber nur mit tiefgründigerem Journalismus raus und unter der Voraussetzung, dass man neutral berichtet.

    Von der Bild Zeitung erwartet man nichts anderes, vom MBA Journal eigentlich schon…

    • Bärbel Schwertfeger

      11. November 2015 at 15:03

      ist schon putzig. Immer wenn ich die EBS kritisiere, kommt die Unterstellung, ich wäre ja sowieso gegen private Unis/Business Schools. Hat sich eigentlich schon mal jemand überlegt, dass ich dann eigentlich auch über die ESCP, ESMT, HHL, Frankfurt School, INSEAD, IMD, Harvard etc nur negativ schreiben müsste?

      • EBSler

        11. November 2015 at 16:09

        Putzig? An anderen Privatunis (und vor allem öffentlichen) gibt es auch einige Exzesse, nur dass die teilweise nicht so in den Fokus geraten sind. Wollen Sie mir jetzt sagen, dass Sie pro EBS gesinnt sind? Genau darum geht es mir. Ich bin nicht der Meinung, dass das Video gelungen ist, allerdings verstehe ich auch nicht warum es so wichtig ist ein doofes Satire Video derart an den Pranger zu stellen. Für Sie scheinen meiner Meinung nach nur negative Schlagzeilen interessant zu sein. Das ist zwar ihr gutes Recht, allerdings kann man im Sinne von neutralem Journalismus auch ein paar positive Dinge wie eben das Symposium oder die vielen außerkurikularen und sozialen Engagements erwähnen anstelle ohne Ende Zitate aus weiteren Satire Videos selbst von Konkurrenzunis einzufügen. Diese haben allein schon aufgrund ihrer Herkunft nichts mit der Realität zu tun, es wirkt aber in dem Artikel irgendwann leider so.

        Darüberhinaus ist es doch klar das das studentische Event und Party Organisationskommittee EBS.Event (1 von gefühlt 30 studentischen Initiativen) nicht mit der Bibliothek wirbt. „Work hard, party harder“ oder ähnliche Slogans wurden schon von zig Unis verwendet und haben deshalb nicht gleich etwas mit „exzessivem“ Partyverhalten zu tun. Ich verstehe einfach nicht wie man das alles so einseitig interpretieren kann und darstellen möchte. Das ist das was mich und sicher auch einige andere hier stört. Vielleicht können Sie mich da verstehen.

        Waren Sie überhaupt mal wirklich auf einem der teils schon wirklich hochprofessionellen EBS Events (siehe z. B. externe Meinung ab Minute 3:30 im Youtube Link aber auch viele weitere Kommentare darin) um sich ein eigenes Bild zu machen anstelle nur zu mutmaßen? Wäre wünschenswert. Wir haben sicherlich keine rühmlichen Zeiten hinter uns was unsere Universitätsleitung betrifft, aber am Ende sitzen wir wenn wir uns mit Freunden vergleichen deutlich häufiger am Schreibtisch und in Klausuren als viele andere Unis mit umfangreichen Semesterferien, die wir auch nicht kennen.

        Viele Grüße

      • Simon Koch

        11. November 2015 at 16:13

        Ich würde nicht sagen, dass Sie eine grundsätzlich negative Einstellung gegenüber privaten Universitäten haben, ganz im Gegenteil: oftmals sind die Berichte positiv und es scheinen auch einige Professoren entsprechender Unis ein positives Statement über Sie abgegeben zu haben (siehe diese Seite). Dennoch wird die EBS von Ihnen stets mit einem stark erkennbaren, negativen Unterton beschrieben. Und das fällt auch einem Außenstehenden wie mir direkt auf.
        Es ist verständlich, dass es angenehmer ist und sicherlich oftmals auch besser ankommt, einen gemeinsamen „Feind“ mit dem Leser zu haben. Das schafft Sympathie. Leider ist soetwas im Journalismus mE sehr unprofessionell und alles andere als objektiv. Wollen Sie Leuten helfen die richtige Uni zu finden oder von der Gesellschaft als sympathisch empfunden werden? Falls Ersteres zutrifft, wäre eine objektivere Berichterstattung angebrachter. Außerdem berichten Sie (zufälliger) Weise nur von den negativen News der EBS.

        Btw. Ich finde das EBS Video um einiges passender und professioneller als die Videos der meisten anderen Unis. Professionalität ist in diesem Zusammenhang, die Aufgabe bestmöglich zu erfüllen und das wurde mE erreicht – ein besonders soziales Video zu machen war nicht gefragt.

      • Bärbel Schwertfeger

        11. November 2015 at 16:47

        leider schon wieder lauter Unterstellungen. Die EBS hat nun mal selbst für genug negative Schlagzeilen gesorgt und auch der Umgang mit der Presse war lange Zeit „unterirdisch“. Und Sie unterschätzen, dass ich längst nicht alles geschrieben habe, was ich erfahren habe. Ich wundere mich nur, warum Sie eigentlich nicht an der EBS studieren.

      • EBSler

        11. November 2015 at 17:10

        Naja wenn das schon einige hier so empfinden (und bei weitem machen sich nur die wenigsten die Mühe das überhaupt zu kommentieren) dann scheint ja doch auch irgendetwas dran zu sein, dass Sie der EBS eher negative gegenüber stehen. Ganz klar, es ist in letzter Zeit nicht alles rund gelaufen da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Auch die Medienstrategie war durch mehrere Wechsel in der Universitätsleitung leider wirklich nicht rühmlich. Trotzdem kann man auch positives schreiben um solchen Schlagzeilen auch etwas entgegenzuwirken auch wenn es grundsätzlich einfacher ist negativ über Privatunis zu schreiben, da man so wie Simon Koch schon meinte, mehr Leute anspricht, die selbst nicht an Privatunis waren und das somit ein „gefundenes Fressen“ ist. Hier geht es nicht um Sympathien ihnen gegenüber sondern um Berichterstattung. Wenn man das liest kann man sagen, dass Sie sich mit einigen Events von und zwischen Universitäten nicht so aus wie man das bei ihren Berufsdetails vermuten würde. Auch wie die Studenten in den Videos zueinander stehen und das man sich durchaus mit einem Handschlag begrüßt und untereinander Scherze über die Konkurrenz reißt. Mir fällt einfach nur auf, dass hier kein einziger positiver Satz erwähnt wurde und das ganze eher einer Hetze gegen die EBS gleicht. Wenn man über den Bildzeitungsartikel hinaus berichtet, dann wären positive wie negative Infos deutlich neutraler als so ein Artikel. Das ist aber in der Tat meine Meinung und ich finde auch nicht, dass das eine Unterstellung ist sondern einfach eine Interpretation ihres Berichts. Überzeugen Sie mich doch mal vom Gegenteil wenn Sie so neutral berichten. Es gibt genug positives und interessantes an der Uni, was hier leider einfach völlig sekundär scheint… Schade…

    • Rsvs

      13. November 2015 at 16:11

      Ich versuche mal einen Beitrag zu leisten, da sich ja anscheinend inzwischen Einiges um die Qualität der Universität und nicht um den Inhalt des Videos dreht. Sie können mir das abkaufen oder nicht (Namen rücke ich nicht heraus) aber ich spreche aus Erfahrung mit EBSlern, Studenten an staatlichen Unis und Unis im nahe liegenden Ausland. Diese Erfahrungen beziehen sich sowohl auf Zusammenarbeit, Teilnahme an Unterrichten (Tutorials und Vorlesungen), Gruppenarbeiten und Forschungsarbeiten.
      Was die Kontakte, soziales Engagement und Praktika angeht ist die EBS in der Tat stark. Wenn auch andere Unis auf Pflichten in diesen Bereichen manchmal verzichten, ist es nun jedem überlassen was man vorzieht. Das Symposium ist weltweit jetzt nicht unbedingt ein Super Kongress aber als ich da war, fand ich es schon ganz in Ordnung und auch aufwändig.
      Was die Studieninhalte angeht, würde ich sagen dass 210 ECTS schon viel sind, dann aber ehrlich gesagt nicht den Anforderungen entsprechen. Nach dieser Credit-Vergabe würden Bachelors of Science an anderen Unis 400 ECTS aufweisen. Das zeigt aber eher, dass wir in Europa mit einer einheitlichen Credit-Vergabe noch etwas daneben liegen. Inhaltlich ist meines Erachtens die EBS nämlich tatsächlich etwas schwach. Bei Diskussionen mit EBSlern ist mir schon aufgefallen, dass makroökonomische Zusammenhänge auch im wirtschaftspolitischen Bereich nicht ausreichend diskutiert werden. Finanzwissen ist auch eingeschränkt (z.B. einfache Bewertungsmethoden die über die simplen Ratios und Erwerbungsmethoden hinausgehen, Aktienbewertungen, Projektbewertungen, etc.). Für (wenn ich mich nicht irre) über 10 ECTS würde ich das aber schon erwarten. Bezüglich „Strategy“ finde ich die Inhalte auch eher schwach. Einige frame-works sind drin aber ein gründliches Verständnis ist mir dann doch nicht aufgefallen. Was die Forschungsqualitäten angeht ziehe ich ein ähnliches Fazit. Als Universität kann man von Absolventen finde ich schon erwarten das qualitative und quantitative Analysemethoden vorhanden sind. Vielleicht werden diese aber eher oberflächlich vermittelt (eventuell hat das auch was damit zu tun, dass die EBS noch nicht so lange eine Universität ist). Ich würde aber bei einem BSc. Absolventen mit 210 ECTS erwarten, dass mindestens im qualitativen Bereich Korrelationen auch in Zusammenhängen mit mehreren Variablen verstanden und gründlich angewendet werden. Im Vergleich zu Top Universitäten mit herausragenden Forschungsarbeiten wie z.B. Harvard steht das daher nicht. Somit ist auch der Gebührenvergleich etwas fehl am Platz. Außerdem ist das ja auch ein Thema, dass in den USA durchaus kritisch gesehen wird (upwards mobility wird dadurch eingeschränkt und das ist nun bekanntlich eine Hürde, die es dem Mittelstand schwer macht), wobei wir es in Europa mit Darlehen nicht unbedingt schlecht haben, womit sich Einige so ein Studium „leisten“ können, viele es aber nicht für sinnvoll halten, vor allem wenn eine Universität solche Schlagzeilen schreibt. An sich ist es schade, denn es gibt an der EBS einige gute Studenten. Leider ist es so, dass man durch diese Art von Antworten auf so eine Panne nicht für ein gutes „Image“ sorgt, sondern eher ein verwöhntes Bild von einer Einrichtung, die aus vergangenen Fehlern nicht gelernt hat und das mit dem Vorwärtsgang nicht so ernst meint. Die Kommentare hier sind ja eher ein Beleg für die mangelnde Extraklasse. Tun Sie sich ein gefallen und lassen Sie die Presse tun und halten Sie sich von solchen Aktionen entfernt. Sie stellen sich dadurch selbst ein Bein. Wenn ich mir die anderen Videos der Euromasters so ansehe, bin ich nämlich schon der Meinung, dass das EBS-Video aus der Reihe tanzt. Liebe Grüße!
      P.S.: Ich denke, dass wenn die EBS eine öffentliche Erklärung zu dem Video abgegeben hätte und sich für das Verhalten geradlinig entschuldigt hätte, hätte die EBS Plus Punkte getankt. Ich würde mal im PR-Department nachfragen, ob sie das nächste Mal sich nicht mal Gedanken darüber machen möchten, wie man aus solchen Situationen Kapital schlägt.

      • Hallo

        24. November 2015 at 10:53

        „Was die Studieninhalte angeht, würde ich sagen dass 210 ECTS schon viel sind, dann aber ehrlich gesagt nicht den Anforderungen entsprechen. Nach dieser Credit-Vergabe würden Bachelors of Science an anderen Unis 400 ECTS aufweisen.“ Ich kann nicht ganz nachvollziehen, woher Sie dieses Wissen haben? Können Sie mir das bitte erklären?

      • Rsvs

        24. November 2015 at 23:17

        Ich denke ich habe Ihre Antwort schon beantwortet. Sie werden wohl wissen, dass 1 ECTS in etwa 25-30 Stunden Arbeitsbelastung entsprechen. Wenn ich das vermittelte Wissen im Unterricht ansehe und mit den vergebenen ECTS Punkten vergleiche, frage ich mich doch ein wenig, woher man diese Zahlen nimmt. Zum Beispiel (und Sie können das hinterfragen, ich werde weder die persönlichen Daten Anderer noch meine herausgeben): Im Bachelor of General Management gibt es Finanzen I, Finanzen II und Finanzen III. Gemeinsam ergeben diese 15ECTS. Es werden Zahlen, wie z.B. 50 Stunden Pre-Reading and Wrap-Up und 80,5 Stunden Exam und Exam Preparation angegeben (Finance I), 60h und 72h Finance II und 16,5h und 22,5h (+30h Assignments). Das macht 126,5h und 175h (+30) die variabel sind und ehrlich gesagt dem Inhalt der Assignments, die ich gesehen habe, nicht entsprechen. Wenn mir jemand erzählt, dass man +300h das Tema Finanzen studiert und dabei einen Fokus auf Statistik setzt, und dann nicht erklären kann wie „systematic risk“ im CAPM berechnet wird, oder was „oblique rotation“ und „varimax“ ist und wie es PCA/FA beeinflusst, frage ich mich doch ein wenig…braucht ein LBO und WACC echt +300h plus Tutorials und Vorlesungen? Wenn ich mir Managing Strategy ansehe und dieses Modul mit 9ECTS belegt ist, frage ich mich warum ich mit EBSlern dabei Probleme habe, einfache Strategie- und Organisationskontrollemethoden (i.e. goal attainment, balanced scored card, strategic constiuencies und systems approach) anzuwenden, weile diese Begriffe wohl unbekannt erscheinen. Porter, DEPEST et. al, value chain (ohne business process modelling oder information systems management), ist dann doch etwas dünn für so viele ECTS-Punkte. Marketing ist eine ähnliche Geschichte. Ich schließe nicht aus, dass es bei der EBS gute Studenten gibt, die auch an anderen Universitäten gute Leistungen bringen würden, aber entweder verrechnet sich da irgendwer, oder man nimmt an, dass EBS-Stundenten drei mal so lange (als andere Stundenten) brauchen etwas zu erlernen. Diese Bemerkungen ergeben sich aus meiner Erfahrung mit EBS-Stundenten und der Universität. Ich finde die Netzwerke der EBS gut. Der Inhalt entspricht meiner Meinung aber im Vergleich zu den Einschätzungen von dem Stoff anderer Universitäten wirklich nicht 210 ECTS. Ich meine das auch nicht böse, sondern eher als konstruktives Feedback. Wenn man 210 ECTS für ein Programm vergibt, gehört es finde ich zur Message, dass diese 210 ECTS auch vergleichbarer Leistung entsprechen. Arbeitgeber, Forscher und auch Studenten und Journalisten kommen nämlich eventuell dahinter und dann hat man einen Ruf, den man so schnell nicht los wird. Gekoppelt mit den Finanzproblemen finde ich es nicht so schwierig zu verstehen, dass Einige die EBS als überteuerte Institution gilt, die unprofessionell agiert. Finden Sie nicht?

  9. Simon Koch

    11. November 2015 at 12:59

    Bei den Euromasters geht es nicht darum ein möglichst soziales, tolles Bild von sich zu geben, sondern eher darum, sich in einer lustigen und selbstkritischen Weise darzustellen, Frau Schwertfeger. Ich finde, das schafft die EBS jedes Jahr sehr gut und insbesondere das diesjährige Spirit Video war einfach extrem lustig (wenn auch sehr provokant!). Eher stören mich die schlecht gemachten, heile-Welt Videos vieler anderer Unis.
    Ich lese Ihre Beiträge über die EBS immer wieder gerne, weil Ihre Haltung ihr gegenüber sehr extrem ist und immer wieder überspitzt zum Vorschein kommt. Der Inhalt ist entsprechend auch sehr subjektiv-geprägt.
    Auf den Events sind es meist andere Unis, die negativ auffallen, und ich habe bislang eher positive Erfahrungen mit EBS Studenten gemacht.

    Fazit: Die Bild interpretiert das Video und Sonstiges in Verbindung zur EBS wie sie es möchte. Ihre Artikel sind sehr subjektiv geprägt und stellen mE keine gute Grundlage eines objektiven Newsfeeds für MBA dar.

    Schöne Grüße aus Mannheim!

    • Bärbel Schwertfeger

      11. November 2015 at 13:28

      jeder hat halt einen anderen Geschmack. Nur schade, dass Sie offenbar nicht realisieren, dass so ein Video bei der EBS-Vorgeschichte eben eine andere Wirkung hat….Und es ist in der Tat bedauerlich, dass so etwas zu einem Zeitpunkt passiert, an dem die EBS gerade mit einigem Erfolg – zumindest was die finanzielle Situation angeht – versucht, sich wieder als seriöse Schule zu positionieren.

  10. Student

    11. November 2015 at 12:13

    Allein die Tatsache, dass Sie hier (mit Link) auf eine von der WHU gedrehte Satire verweisen, zeigt doch, dass es unter den deutschen Privatunis Gang und Gebe ist einander zu persiflieren. Die Behauptung, das Video sei nicht als Satire erkennbar ist nicht glaubwürdig; nur eine schon im Voraus feindselige Grundhaltung der EBS gegenüber kann eine solche Auslegung erklären. Dass auch an anderen deutschen Universitäten gefeiert wird, brauche ich Ihnen nicht zu erklären. Es wäre schön, wenn Sie auch besonders in Hinblick auf das Thema Verantwortungsbewusstsein etwas gründlicher recherchierten (Stichworte: Studenten Helfen, SCI Projekte, Außerkurrikulares Engagement, etc.). Was Sie hier betreiben hat mit Journalismus nichts zu tun; das ist systematische Rufschädigung.

    • Bärbel Schwertfeger

      11. November 2015 at 12:24

      ich habe nicht behauptet, dass das Video nicht als Satire erkennbar ist. Das hat die EBS selbst getan. Also bitte etwas genauer lesen. So erweisen der EBS einen Bärendienst. Es wäre in der Tat besser, die Studenten würden ihre Energie in sinnvollere Projekte stecken. Insofern ist das Video natürlich auch eine Ohrfeige für diejenigen, die das tun.

  11. Dami

    11. November 2015 at 12:10

    Sehr geehrte Frau Schwertfeger,

    Bei den jungen Studenten bemängeln Sie „mangelnde Sensibilität“ und Fehlendes Verantwortungsbewusstsein“ und bemerken, dass Ihnen „offenbar jegliche Kompetenz dafür, ihr eigenes Handeln und dessen Folgen abzuwägen, fehlt.
    Da stellt sich mir die Frage, ob sie es wirklich für sehr sensibel und verantwortungsbewusst halten hier die Namen zweier involvierter Studenten zu nennen, wo das ggf. negative Folgen für diese haben könnte?

    • Bärbel Schwertfeger

      11. November 2015 at 12:28

      da haben Sie recht. Ich habe die Namen gelöscht. Allerdings stehen die Namen explizit unter dem Video. Die beiden haben also offenbar selbst Wert drauf gelegt, genannt zu werden.

      • BWLstudent

        11. November 2015 at 12:49

        Bei gründlicher Recherche wäre Ihnen als „Journalistin“ aufgefallen, dass die Namen unter einem Video auftauchen, welches nicht rechtmäßig im Internet steht sondern von Dritten veröffentlicht wurde.

      • Bärbel Schwertfeger

        11. November 2015 at 12:58

        ok, aber Sie werden wohl nicht bezweifeln, dass die Beiden nichts dagegen hatten, in dem Video deutlich erkannt zu werden…. wie alle anderen natürlich auch.

  12. EBS Student

    11. November 2015 at 10:06

    Ich habe selbst vor ein paar Jahren noch an der EBS studiert und das was man hier sieht spiegelt absolut nicht die Realität wieder. Diese Satiren und das Aufziehen von (privaten) Konkurrenzunis gibt es schon seit Jahren aber ich muss zugeben, dass es hier deutlich zu weit gegangen ist und man das als Außenstehender absolut falsch verstehen und als verantwortungslos sehen kann. Sehr schade. Wenn schon Satire dann wenigstens geschmackvoll und verständlich…

    Ansonsten kann ich Christian Freymuth nur zustimmen. Gewisse Kandidaten gibt es überall und während bei öffentlichen Unis so etwas nicht kommentiert wird, wird das Fehlverhalten von einzelnen bei privaten Unis extrem ausgerollt und natürlich gleich pauschalisiert…

  13. Robin Williams

    11. November 2015 at 7:58

    Herrlich peinlich ! Ich bin nur froh, dass mein Kind auf einer Universität studiert, wo seine Leistung zählt und nicht das Portemonnaie der Eltern, wo Werte vermittelt werden und nicht elitäres Gehabe.

    • David James

      11. November 2015 at 12:25

      Guten Tag Herr Williams!
      So ein herrlich dummer Kommentar bringt mich wirklich zur Weißglut. Ich studiere derzeit an der European Business School und kann definitiv sagen, dass dieses Video überhaupt nicht unseren Alltag widerspiegelt! Mit diesem Video haben sich ein paar Studenten für ein Sportevent beworben und sich darin in höchster Ironie über die Vorurteile der EBS lustig gemacht. Es steht außer Frage, dass manche Textstellen zu weit gehen. Darüber muss man nicht diskutieren. Aber aufgrund dieses Videos gleich das Studentenleben der EBS zu kritisieren und zu denken, dass man sich bei uns alles kaufen könnte, ist in ihren Wörten ausgedrückt.. „Herrlich doof“
      Das Studium an der EBS ist extrem hart und leistungsintensiv! Wir sind nicht umsonst in zahlreichen Rankings an der Spitze! Wir haben grandiose Professoren, eine unglaublich starke Studentenschaft und das beste Umfeld und die besten Karrierechancen, die man sich wünschen kann. Aber nichts von dem bekommen wir geschenkt. Also verkneifen sie sich das nächste mal so einen hirnlosen Kommentar, wenn sie überhaupt keine Ahnung haben.
      Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
      #stolzeinebslerzusein

      • Robin Williams

        11. November 2015 at 12:53

        #stolzeinebslerzusein: Seien Sie gerne weiter stolz! Das ist vielleicht gesünder als Weißglut. Ich kenne Ihre EBS nur zu gut ( nicht nur das „beste“ – wie kommen Sie eigentlich darauf ?- Umfeld) und kann vielleicht im Gegensatz zu Ihnen vergleichen. Dass das Studium für Sie extrem hart sein mag, bezweifle ich keinesfalls, es kommt ja immer auch auf das Leistungsniveau der Studenten an. (mal ganz abgesehen vom sonstigen Niveau, dass ja aus Ihrem Kommentar spricht ) Warum nutzen Sie Ihre tollen Chancen nicht sinnvoller, als sich Dinge schönzureden ?
        Ich wünsche Ihnen auch einen herrlichen Tag !

    • Vater

      11. November 2015 at 16:22

      ich zitiere :nicht das Portemonnaie der Eltern, sehr geehrter Herr Williams können Sie Ihre Behauptung mit Zahlen belegen ?

      • Robin Williams

        11. November 2015 at 17:30

        Lieber Vater, die Kosten stehen in keinerlei Verhältnis zu den vermittelten Lerninhalten, …..glauben Sie im Ernst, dass ein Bachelor der EBS eine Empfehlung für die Zulassung zu einem Masterstudium an einer vergleichbar durchschnittlichen staatlichen Universität ist?
        Vergleichen Sie doch einfach mal Aufnahmekriterien, Inhalte, die tatsächlichen Karrierechancen auf dem freien Markt und dann eben auch die Kosten. Wenn Sie dann immer noch überzeugt sind, na dann geben Sie Ihr Geld ruhig aus ….;-)

    • EBSler

      12. November 2015 at 11:21

      Hallo Herr Williams. Offensichtlich hegen Sie starke kritik an Privatunis wie der EBS. Ich verstehe allerdings nicht wieso. Ich habe auch dort studiert und auch wenn Sie der Meinung sind, dass unser Leistungsniveau tiefer ist, kann ich das überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil. Regelmäßig durchzechte Nächte für bis zu 16 Klausuren in 3 Wochen und Praktika mit 12-19 Stunden Tagen (von Beratung bis Investmentbanking) sind zwar belastend aber für keinen von uns ein Problem. Da wird an öffentlichen Unis schön geschoben und Klausuren verlegt, was bei uns auch nicht möglich ist. Was das Preis Leistungsverhältnis betrifft: Sicherlich ist das Studium nicht billig aber auch wenn die Eltern das nicht zahlen, entscheiden sich genügend Studenten das ganze auf Kredit zu machen. Warum? Kleine Gruppen, direkte Nähe zu Professoren, viele Kontaktmöglichkeiten, exzellente Recruitingmöglichkeiten. Viele von uns werden schon vor Ende des Studiums von namhaften Firmen abgeworben. Das Verhältnis ist da nachweislich höher als bei öffentlichen Unis.

      Nunja mann kann da hin und her streiten (ich persönlich bin auch der Meinung dass ein MBA in den USA den ich gemacht habe, nicht im Verhältnis zu den horrenden Studiengebühren stand und denen gegenüber das Studium an der EBS ein richtiges Schnäppchen ist) aber das ist doch jedem selbst überlassen…

      Ich finde es bemessen, dass sich immer Menschen die sich das nicht leisten wollen oder können gleich meinen, dass wir uns alles erkaufen. Ich würde Ihren Sohn gerne mal ein paar unserer Klausuren am Stück schreiben lassen und dann mal die Ergebnisse vergleichen. So bringt das hier doch nichts sich gegenseitig anzuschulden.

      Wir im Gegensatz lästern nicht über öffentliche Unis. Das ist jedem selbst überlassen was er studientechnisch machen möchte und wie viel ihm seine Ausbildung wert ist.

      Schade dass man sich hier immer so angiften muss… Viele Grüße

      • Robin Williams

        12. November 2015 at 13:18

        Lieber EBSler, Sie wissen schon was „durchzechte Nächte“ sind, oder ? Cool, dass das Studium dann kein Problem ist. Spricht für sich. 😉

      • EBSler

        12. November 2015 at 14:14

        Einfach nur unsachlich, aber bei ihrer Hetze ist da ja nichts anderes zu erwarten. War mir schon nach dem Absenden klar, dass Sie sich an dem Wort aufhängen. Das lies sich nur nicht mehr editieren. Das war in diesem Zusammenhang als „durchgemacht“ und nicht als „durchgesoffen“ zu verstehen und das wissen Sie auch ganz genau. Ich würde eigentlich nur gern wissen wo Sie ihre Infos hernehmen nach denen Sie das angeblich alles so gut beurteilen und vergleichen können… Die mal bitte darlegen und dann hat das ganze auch einen Wert was Sie hier so behaupten… Außer Neid auf finanzielle Gegebenheiten einzelner (!!) Studenten und bei weitem nicht aller, ist hier nämlich nicht viel zu erkennen außer wilden unbegründeten Anschuldigungen. Wir haben Sie doch auch nicht beleidigt und wenn Sie entweder nicht die Möglichkeit oder den Willen hatten etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen für ihre Ausbildung ist das auch allein ihr eigenes Ding. In den USA sind sicher auch alle bescheuert die studieren. Die Zahlen dort zwischen $60.000 – 300.000 für ein Studium, da sind die EBS Studiengebühren ein Witz gegen. Da mal drüber nachgedacht? Alles Vollidioten samt Eltern die das mühselig mit viel Arbeit und persönlichem Rückstecken ihren Kindern ermöglichen oder sich diese dafür stark verschulden wenn die Eltern das nicht getan haben oder nicht konnten… Man man man…

      • Robin Williams

        12. November 2015 at 17:00

        Lieber EBSler, analysieren Sie nochmal Ihren Beitrag, erkennen Sie selbständig den Widerspruch…..dann hat sich Ihr Studium vielleicht doch gelohnt. Es lohnt sich jedenfalls die Beiträge vor dem Absenden selbst nochmals zu lesen.

      • EBSler

        12. November 2015 at 17:34

        Ich werde hier gar nichts mehr tun, Sie sind eh nur auf Krawall aus und keineswegs interessiert ihre ganzen angeblichen Vergleichsmöglichkeiten mal darzustellen.

        Lassen Sie doch einfach die EBS Studenten ihre Studiengebühren und dafür auch Kurse in vernünftigen Gruppengrößen (12-40) haben bei denen auch wirklich Interaktion und Fragen möglich sind und Studenten von öffentlichen Unis die Studiengebühren sparen und dafür teilweise auf Treppen in völlig überfüllten Hörsälen mit teilweise bis zu 900 anderen Studenten studieren.

        Wenn solche Lernbedingungen auf dem Elternabend während der Schulzeit vorgeschlagen worden wären bin ich mir nicht so sicher ob Sie das gut gefunden hätten. Warum also im Studium wo es wirklich wichtig ist?

        Ich kann als Student sehr wohl sagen, dass Freunde aus früherer Zeit viel mehr Zeit an beispielsweise Uni Mainz oder Goethe Uni haben. Wenn Sie der Meinung sind, dass wir nichts leisten, dann denken Sie das halt weiter.

        Sicherlich gibt es einige Studenten die Unterstützung von zu Hause bekommen haben um die Gebühren zu stemmen auf der anderen Seite sind es aber eben auch solche Eltern die selbst sehr smart und erfolgreich sind und entsprechend gute Leistungen von ihren Kindern erwarten. Den Leistungsdruck habe ich bei den wenigsten Studenten an öffentlichen Unis gesehen.

        Auch wenn Sie vielleicht der Meinung sind, dass wir niedere Ausbildungen haben und wenig leisten, so wundert es mich doch, dass wir alle anschließend in kürzester Zeit und oft schon vor Ende des Studiums Arbeitsverträge unter Dach und Fach haben und die meisten von uns überdurchschnittliche Einstiegsgehälter von bis zu 110.000 Euro erhalten. Das müssen alles ganz schön dämliche (Groß)unternehmen sein, die uns faulen und unbelastbaren Privatuni Studenten solche Summen zahlen… Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln was Sie da erzählen.

        Am Ende zählt das was dabei raus kommt und das ist mE eine sehr gute Ausbildung, ein tolles Netzwerk, Freundschafen fürs Leben und einen super Jobeinstieg nach mehreren Joboffern. Mir egal ob Sie private Unis gut finden oder sich vielleicht auch einfach nicht (für ihren Sohn) leisten können. Ich hab für sowas hier keine Zeit mehr wenn Sie nicht auch mal Argumente für ihre ganzen Vergleiche und Anschuldigungen bringen können.

  14. Christian Freymuth

    10. November 2015 at 20:17

    Frau Schwertfeger, waren Sie schon einmal an einer „normalen“, staatlichen Uni? Ich habe an der Leibniz Uni Hannover studiert. Dort waren Saufgelage nicht nur in den „O-Phasen“ zu Studienbeginn völlig normal und standen/stehen auf der Tagesordnung. Schnösel? Finden Sie überall, an jeder rechtswissenschaftlichen Fakultät. Das ist nicht das Problem einer spezifischen Uni. Bitte messen Sie nicht mit zweierlei Maß.

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